Dürrehilfe soll gezielt bei betroffenen Betrieben ankommen
NATTERNBACH. Das Dürrehilfspaket der Bundesregierung begrüßen die Grünen Bäuerinnen und Bauern Oberösterreich grundsätzlich. Die Ausgestaltung sei jedoch nicht treffsicher, kritisiert Obmann-Stellvertreter Johann Schauer aus Natternbach.

Die zusätzlichen Hilfen des Landes Oberösterreich sollten daher gezielt für besonders stark von der Dürre betroffene Betriebe eingesetzt werden.
„Gerade Grünland- und Futterbaubetriebe mit hohen Ertragsausfällen und entsprechend hohen Kosten für den Futterzukauf werden durch den Erlass der Sozialversicherungsbeiträge für zwei Monate nicht entsprechend ihrer tatsächlichen Betroffenheit entlastet“, sagt Schauer. „Die angekündigten Landeshilfen müssen gezielt bei den am stärksten von der Dürre betroffenen Betrieben ankommen.“
Das Land solle jene Betriebe gezielt unterstützen, die durch außergewöhnliche Ertragsausfälle und hohe Futterzukäufe besonders stark belastet seien.
Die Grünen Bäuerinnen und Bauern sprechen sich für eine treffsichere Unterstützung aus, die sich an der tatsächlichen Betroffenheit orientiert. Ziel müsse es sein, öffentliche Mittel dort einzusetzen, wo die Dürre in der Landwirtschaft die größten wirtschaftlichen Schäden verursacht habe.
Schauer geht es aber nicht nur um Unterstützung in Zeiten der Dürre: „Genauso wichtig ist es, die Ursachen und Folgen des Klimawandels langfristig anzugehen. Ein Thema, das mir persönlich besonders am Herzen liegt, ist der Wasserrückhalt in der Landschaft. Ich bin überzeugt, dass wir Bäuerinnen und Bauern hier gemeinsam mit der öffentlichen Hand viel beitragen können, auch in puncto Renaturierung.“








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