Zivilschutz in Eferding und Grieskirchen: Notfallplan für Familien
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Der bundesweite Sirenenprobealarm ertönt wieder am Zivilschutztag, am Samstag, 3. Oktober. Die Zivilschutz-Bezirksleiter René Mühlböck für den Bezirk Grieskirchen und Heinz Petrovitsch für den Bezirk Eferding rufen Familien dazu auf, diesen Termin gemeinsam zu nutzen.

„Im Ernstfall zählt, vorbereitet zu sein. Schon einfache Dinge wie ein funktionierendes Radio, ausreichende Vorräte oder ein gemeinsam besprochener Notfallplan können einen großen Unterschied machen. Der Zivilschutztag erinnert uns daran, diese Vorsorge regelmäßig zu überprüfen und Sicherheit zu einem Teil des Familienalltags zu machen“, sagt Mühlböck. „Zivilschutz beginnt bereits bei den Kleinen. Die Kenntnis der Notrufnummern, der Sirenensignale und des richtigen Verhaltens in Notsituationen ist wichtig – man kann nicht früh genug damit anfangen. Sicherheit ist generationenübergreifend“, ergänzt Petrovitsch.
Ein Familiennotfallplan muss keine trockene Pflichtübung sein. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam durchgehen, was im Ernstfall zu tun ist, kann daraus ein gemeinsames Erlebnis für die ganze Familie werden.
Konkret lässt sich einiges davon kindgerecht gestalten: Notrufnummern lernen, Sirenensignale erkennen, Erste Hilfe spielerisch üben, einen Notfallrucksack packen, einen Fluchtplan der Wohnung zeichnen, eine Stromausfallprobe durchführen, Vorräte zählen und sortieren sowie einen Familientreffpunkt festlegen. Bei der Stromausfallprobe kann beispielsweise kurz das Licht ausgeschaltet und mit einer Taschenlampe gezeigt werden, wo sich Notfallradio und Notbeleuchtung befinden.
Eine wertvolle Ergänzung zur Warnung und Alarmierung ist das Zivilschutz-SMS als direkter Kommunikationskanal der Gemeinde. Die kostenlose Anmeldung ist unter www.zivilschutz-ooe.at möglich.








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