Freiwilligenpreis „HENRI“ zeichnet Engagement aus: Schulen können sich bewerben
OÖ/GRIESKIRCHEN. Engagierte Schulen säen humanitäres Gedankengut und ernten dafür menschliches Handeln von Schülern. Ein Kreislauf, der sich positiv auf die Gesellschaft auswirkt. Mit dem „HENRI. Der Freiwilligenpreis.“ würdigt das OÖ. Rote Kreuz und Medienpartner Tips die humanitäre Erziehungsarbeit an den Schulen.

Nachhaltigkeit. Umweltschutz. Gleichberechtigung. Sozialkompetenz. Das sind keine leeren Worthülsen, sondern elementare Inhalte der Bildung. Dass diese in den Schulen jenseits der vorgegebenen Lehrpläne durchaus Platz haben, beweist beispielsweise das Engagement der Neuen Mittelschulen 1 und 2 in Grieskirchen. Damit leisten diese Bildungseinrichtungen eine bedeutende Zusatzaufgabe, die sich in Summe mit den Initiativen vieler anderer Schulen positiv auf die Gesellschaft auswirkt. Konkret helfen die Schulen durch jährliche Sozialaktionen der Schüler, anderen Schülern die Teilnahme an Veranstaltungen zu ermöglichen, bei Unglücksfällen zu helfen sowie Kinder von Asylwerbern zu unterstützen. Auch die Arbeit des Roten Kreuzes wird durch Straßensammelaktionen unterstützt. Besonderen Wert legen die beiden Schulen auch auf Erste Hilfe. Kein Schüler verlässt die Schule ohne einen EH-Grundkurs.
„Ein dahingehendes Engagement stärkt die Bildung sozialer Kompetenzen“, erklärt Franz Payrhuber, Landesleiter des OÖ. Jugendrotkreuzes. Die Jugendorganisation ist mit 954 Lehrbeauftragen an den Schulen in OÖ vertreten. Neben Kompetenzen in Erster Hilfe, Schwimm- und Kindernotfallkursen vermittelt das Jugendrotkreuz auch humanitäre und soziale Werte. Die humanitäre Erziehungsarbeit an den Schulen im Bundesland begeistert Kinder und Jugendliche nachhaltig für freiwilliges Engagement.


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