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GRIESKIRCHEN. Grieskirchen braucht Radwege fordern die Grünen des Bezirks Grieskirchen, sie wünschen sich entlang der B137 in der Bezirkshauptstadt einen durchgängigen Weg, um auf zwei Rädern oder auch zu Fuß Meter machen zu können. Der bestehende Radweg R17 schlängelt sich vom ÖAMTC über den Bahnhof und neben dem Friedhof durch die Stadt. Dies sei eine gänzlich unbefriedigende Wegführung für viele Radfahrer, meint Bernhard Waldhör von den Grieskirchner Grünen.

  1 / 3   Mit einer Ausfahrt auf der B137 machten die Radfahrer auf ihrer Meinung nach fehlende Radwege in der Stadt Grieskirchen aufmerksam.

Um den Unmut über fehlende Radwege kundzutun, lud man zu einer Infoveranstaltung bei der Stadteinfahrt, um dann gemeinsam über die stark befahrene B137 zu radeln. „Es soll spürbar sein, dass ein Radweg fehlt“, so Waldhör. Durch die geplante Ampellösung beim ÖAMTC-Areal wird eine Abbiegespur installiert, so werde erneut ein Stück Radweg wegfallen müssen, das trifft auf Unverständnis bei den Grünen. Es solle laut Waldhör geschaut werden, dass den Autofahrern nicht komplett das Ruder überlassen wird. Als Lösungsvorschlag hatten die Radler die Idee, vom ÖAMTC über die Griesstraße und weiter über die Trattnach zum Gföllner-Areal einen Radweg einzuplanen. Mit dem geplanten Handelspark sei sowieso eine Brücke über die Trattnach angedacht. Bürgermeisterin Maria Pachner erklärt, dass Radfahrer sehr wohl einen Stellenwert in der Stadt haben. Bei den neuen Verkehrlösungen wie beim ÖAMTC geplant, gäbe es allerdings strenge Vorschriften, die eingehalten werden müssen und der Radweg entlang der B137 sei viel zu schmal und nicht mehr sicher gewesen. Immer wieder kam es zu Unfällen. Man wolle demnächst grünes Licht für einen Radweg südlich der Trattnach geben und auch an einer konstruktiven Lösung ab dem ÖAMTC werde gearbeitet.


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Gastuser
Gastuser
09.05.2018 00:30

Alltagsradwege ausbauen

Leider ist der Radverkehr in Oberösterreich und auch in Grieskirchen in den letzten Jahren von der Politik völlig vernachlässigt worden. Auch in der Gesellschaft sehen viele das Radlfahren immer noch als reine Freizeitbeschäftigung und wird für Alltagsstrecken nicht einmal in Erwägung gezogen. Es gibt noch viel zu tun.