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Grieskirchen. Keine Soforthilfe gibt es mehr für in Not geratene Familien und Personen durch Verein „Gripo AG“.

 (Foto: Andreas Hofer)
(Foto: Andreas Hofer)

Der größtenteils aus Polizisten bestehende, wohltätige Verein Grieskirchner Polizei Aktiv Gemeinschaft (Gripo AG)wird aufgelöst.Ziel des Vereines war es, neben der Soforthilfe für in Not geratenen Familien und Personen, auch das Verständnis und die Beziehung zwischen Exekutive und Bevölkerung zu fördern. Die Gründe für die Auflösung sind vielfältig, sei es durch vermehrte Verwaltungsaufkommen, die immer mehr werdenden Auflagen, die langjährige Tätigkeit des immer gleichen Vorstandes und der mangelnden Aussicht, dass jemand den angefangenen Weg übernehmen und fortführen möchte. Die Vereinigung gründete sich 2012 und veranstaltete mit einmaliger Corona-Unterbrechung das Fest „Goodstock“ im Naturfreundehaus in Mühlbrenning bei Peuerbach. Dadurch konnten Familien, die durch Krankheit oder Schicksalsschläge in Not geraten sind, insgesamt rund 75.000 Euro gespendet werden. „Zukünftig werden sich Hilfesuchende an die Republik Österreich oder an den Sozialhilfeverband wenden müssen“, sagt Andreas Hofer, Vorstandsmitglied der Gripo AG. Insgesamt wurde das „Goodstock“ Festival zehn Mal veranstaltet.Bis auf einmal, als man dem Kinderpalliativzentrum in Linz spendete, flossen alle anderen Spenden an Familien aus der näheren Umgebung.“Leider können wir die Beziehung zwischen Polizei und Öffentlichkeit nicht weiter fördern, denn unsere Tätigkeit zeigte vielen Menschen einen anderen Blickwinkel gegenüber der Polizei auf“, führt Hofer weiter aus. Auf jeden Fall wollte die Gripo AG mithelfen, dass der Spruch: „Die Polizei - dein Freund und Helfer“, vielleicht ja doch stimmt.


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