Landesliga Ost: Badkicker schmiedeten Meisterstück, ASV präsentierte neuen Cheftrainer
BAD SCHALLERBACH/GRIESKIRCHEN/ST. MARIENKIRCHEN/WALLERN. Die bereits fünfte Saisonniederlage auf heimischem Kunstrasen fasste Wallern aus. Drei Tage nach dem 1:0-Erfolg in St. Martin/M. verlor der Herbstmeister gegen ASK St. Valentin 1:2.

„Es fehlten die nötige Frische und der letzte Wille“, bestätigt Sportchef Albert Huspek. Große Sorgen bereitete den Trattnachtalern Doppeltorschütze Manuel Pichler. „Ein sehr guter Stürmer, der uns auch schon in der Hinrunde Schmerzen bereitete“, erinnert sich Huspek. Zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber traf Edin Hodzic.
Halbes Dutzend Gegentore
Bei Tabellenführer Oedt schwer unter die Räder kam Grieskirchen. Fünf Tore bei der herben 0:6-Niederlage kassierte die Elf von Spielertrainer Christian Heinle, der seinen Vertrag vorzeitig verlängerte, bereits in der ersten Spielhälfte.
26. Runde am Samstag, 11. Mai: Askö Donau – SV Zaunergroup Wallern (16), SV Pöttinger Grieskirchen – St. Florian (17)
Meisterlicher Auftritt
Bereits fünf Runden vor Schluss als Meister der Landesliga Ost steht Bad Schallerbach fest. Die Brandstätter-Elf siegte in Traun durch Tore von Miliam Guerrib und Tarik Ramakic beziehungsweise Daniel Böhme 2:1 und ist nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Wallerns Ex-Star coacht ASV
Als neuen Trainer und Nachfolger von Rene Höffler präsentierte St. Marienkirchen an der Polsenz schon vor der 1:2-Niederlage bei Rohrbach/Berg Wallerns ehemaligen Starstürmer Werner Topf. Der 43-Jährige war bereits als Coach in Peuerbach erfolgreich, nahm sich zuletzt aber eine Auszeit vom Fußball. „Der leidenschaftliche Fußballexperte bringt auch wegen seiner Erfahrung als Spieler ideale Voraussetzungen mit“, schwärmt ASV-Obmann Christian Ortner.
Heiße Derbystimmung
Das prestige- und zuschauerträchtige Revierderby ASV Gastro Profi St. Marienkirchen an der Polsenz gegen SV sedda Bad Schallerbach geht am Freitag, 10. Mai, ab 19 Uhr über die Bühne. Das erste direkte Saisonduell am 13. Oktober endete unentschieden. Die Treffer beim 1:1 ließen sich „Badkicker“ Tarik Ramakic beziehungsweise Roman Eckmayr gutschreiben.


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