Nachhaltiger Hochwasserschutz: wie es gelingen kann

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Josef Mair, Gerlinde Hofmann, Konrad Schützeneder, Bernhard Pelikan, Clemens NachbauerFoto: Dammfrei
Josef Mair, Gerlinde Hofmann, Konrad Schützeneder, Bernhard Pelikan, Clemens NachbauerFoto: Dammfrei
Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 04.04.2019 08:11 Uhr

WAIZENKIRCHEN. Weit über 200 Personen folgten der Einladung des Vereins Dammfrei und besuchten die Veranstaltung „Nachhaltiger Hochwasserschutz – Gemeinsam für die Region Aschachtal“ im Pfarrheim.

Dammfrei-Vereinsobmann Josef Mair erläuterte das aktuell von Behördenseite und manchen Politikern präferierte Hochwasserschutzprojekt für die Region: Geplant ist ein Rückhaltebecken mit einem Hauptdamm von bis zu 6,5 Meter Höhe unmittelbar vor dem Waizenkirchner Ortskern. Dammfrei tritt hingegen für einen zeitgemäßen, dezentralen Hochwasserschutz und eine Stärkung des natürlichen Wasserrückhalts ein.

 

Nachhaltiger Hochwasserschutz

Den Hauptteil des Abends bildete der Vortrag „Nachhaltiger Hochwasserschutz“ von Bernhard Pelikan von der BOKU Wien. Er plädierte im Rahmen von Hochwasserrisikomanagement für ein Zusammenspiel von technischen und natürlichen Maßnahmen. Dazu zählen Freihaltung von Überschwemmungsgebieten, Verringerung der Flächenversiegelung sowie Eigenverantwortung. Auch Konrad Schützeneder schilderte in seinem Vortrag wie er das Hochwasser 2016 in Simbach, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen, miterlebte. Flutpolder werden geschaffen und eine Uferpromenade mit Wegen und Sträuchern wird angelegt, denn dem Wasser müsse wesentlich mehr Platz gegeben werden. Dazu meint Pelikan „Je mehr Platz der Fluss hat, desto weniger Schaden wird er anrichten. Wenn wir es schaffen können, unseren Gewässern deutlich mehr Platz einzuräumen, werden auch Hochwasserkatastrophen weniger verheerend ausfallen.“ Anschließend konnte auch das Publikum mitdiskutieren.

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