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Bohrung der Heißwasserquelle "aufwändiger als erwartet"

Yannik Bogensperger, 13.02.2023 12:02

GEBOLTSKIRCHEN/HAAG. Das Team der VP Geboltskirchen besichtigte die Bohrung der Heißwasserquelle der Fernwärme Haag, mit der viele Gebäude im Ort beheizt werden.

Die ÖVP Geboltskirchen bei der Besichtigung des Pumpenraumes mit Geschäftsführer Roman Lutz. (Foto: ÖVP Geboltskirchen)
Die ÖVP Geboltskirchen bei der Besichtigung des Pumpenraumes mit Geschäftsführer Roman Lutz. (Foto: ÖVP Geboltskirchen)

Der Geschäftsführer von der Fernwärme Haag, Roman Lutz, sowie der Geschäftsführer von der Schaffelbad Geboltskirchen, Wolfgang Waldenberger, führten die Lokalpolitiker durch die Anlage. „Das heiße Wasser wird mit annähernd 88° aus dem Boden gepumpt und wird dann in die Heizkreisläufe von den beiden Orten geleitet. Dieser Vorgang ist aufwändiger als erwartet und benötigt viel Strom. Wir konnten uns auch überzeugen, dass es für die Pumpen und Geräte überall eine Backup-Lösung gibt, um bei Ausfällen sofort reagieren zu können“, heißt es von der VP Geboltskirchen.

Haag und Geboltskirchen beheizen alle Gemeindegebäude mit Geothermie. Auch viele Privathaushalte haben dieses umweltfreundliche Heizsystem. „Beide Orte schlossen an die Geothermie an, lange bevor die Klimabewegung begann. Daher können wir stolz sein, hier eine Vorreiterrolle übernommen zu haben, natürlich vor allem aber durch und mit den Pionieren der Geothermie von Haag und Geboltskirchen“, betont Geboltskirchens Vizebürgermeister Rudolf Waldenberger.


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