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SIERNING. Am zweiten Streik in den Ordenskrankenhäusern in Oberösterreich beteiligten sich auch die Mitarbeiter in Sierning.

Streik vor dem Krankenhaus in Sierning. (Foto: ÖGB Steyr)
Streik vor dem Krankenhaus in Sierning. (Foto: ÖGB Steyr)

46 nicht-ärztliche Mitarbeiter versammelten sich am Dienstag vor dem Krankenhaus in Sierning. Bereits Ende Jänner war es zu einem ersten Streik gekommen.

Eine eingesetzte Arbeitsgruppe sowie die sechste Verhandlungsrunde am 24. Februar blieben ohne Ergebnis. Ein substanziell besseres Angebot der Arbeitgeber liegt laut den Gewerkschaftern weiterhin nicht auf dem Tisch. Die Beschäftigten fordern vor allem spürbare und nachhaltige Entlastung durch eine Arbeitszeitverkürzung auf 37 Wochenstunden.

Frust wächst

Für die Gewerkschaft vida ist klar: Der Streik ist kein symbolischer Akt, sondern Ausdruck wachsender Frustration und Entschlossenheit. „DieKollegen stemmen Tag für Tag die Versorgung in den Ordenskrankenhäusern – unter enormem Druck, mit hoher Verantwortung und oft am Limit. Wer solche Leistungen einfordert, muss auch bereit sein, sie fair zu honorieren“, betonte vida-KV-Verhandlerin Martina Reischenböck.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 12. März angesetzt.

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