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ROTTENBACH. Auf einem Baugrund von 15.000 Quadratmetern entsteht neben der VTA-Zentrale, der Forschungscampus „Alma Mater Europaea“ in Rottenbach.

ds (Foto: Daniel Scharinger)
ds (Foto: Daniel Scharinger)

Das Forschungszentrum mit internationaler Ausrichtung und innovativen Lehr- und Lerninhalten soll neue Maßstäbe in der Bildungslandschaft setzen. Der Campus der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste richtet sich an alle, die mit dem Thema Wasser und Umwelt in Berührung stehen. Er bietet eine forschungsgeleitete Lehre, die zur Entwicklung neuer Verfahren in Themenbereichen wie CO2-Reduzierung, Nanotechnologie, Energieeffizienz-Steigerung, Bekämpfung multiresistenter Keime oder Mikroplastik-Entfernung führt. Das dabei generierte Wissen kann für neue Lehrformate genutzt werden und fördert die Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft. „Wasser schätzt man erst wenn man krank ist oder es kein sauberes Wasser mehr gibt“, erklärt VTA-Geschäftsführer Ulrich Kubinger. Die VTA selbst ist Spezialist für Abwasserreinigung auf Basis modernster Nanotechnologie. Die Kooperationen mit in- und ausländischen Hochschulen ermöglichen es, Einzelzertifikate sowie Abschlüsse für Hochschulstudien zu erwerben. Ebenso wird auch ein Fernstudium angeboten. Zusätzlich wird es eigene Labore geben, um Praxis und Theorie vor Ort zu verbinden. „Ich werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, Innovation und Kreativität zu fördern. Gerade jetzt ist es notwendig, zusammenzuhalten und gemeinsam etwas zu verändern. Wir müssen sauberes Wasser Menschen und Tieren zugänglich machen“, fordert Kubinger. Das Bauvorhaben soll nachhaltig und effizient sein. Die Errichtung des Campus erfolgt zum Großteil mit Baumaschinen mit Elektromotor, bereits vorhandene Materialien werden wiederaufbereitet.


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