Thomas Antlinger will Bürgermeister von Grieskirchen werden
GRIESKIRCHEN. Thomas Antlinger kandidiert in Grieskirchen bei der Bürgermeisterwahl 2027 für die SPÖ. Dass teilte er am Mittwoch, 14. Oktober mit. Der SPÖ-Landtagsabgeordnete sieht eine Chance für seine Wahl und setzt auf eine Politik, die den Austausch mit der Bevölkerung sucht.

Antlinger zog am auch Mittwoch Bilanz über seine mittlerweile fünfjährige Arbeit im Oö. Landtag. Seit fünf Jahren arbeitet er in den Landtagsausschüssen für Bauen und Naturschutz, Standortentwicklung sowie Umwelt mit. Hinzu kommen die Unterausschüsse zu Klimawandel, Lichtverschmutzung und Extremismus.
Weitere Funktionen übt er im oberösterreichischen Klimarat, im Umweltbeirat und im Beirat für die Hochwasserschutzmaßnahmen im Eferdinger Becken aus. Außerdem ist er in den Kuratorien des Nationalparks Kalkalpen und der Stiftung Schloss Hartheim tätig.Nach eigenen Angaben wirkte Antlinger unter anderem am Nationalparkgesetz, am Natur- und Landschaftsschutzgesetz sowie an Gesetzen zu Umweltschutz, Elektrizitätswirtschaft und Energieeffizienz mit.
Initiativen zu Energie und Teuerung
Seit 2022 brachte Antlinger mehrere Anträge zu Energiepreisen und erneuerbarer Energie ein. Dazu zählten die Besteuerung von Zufallsgewinnen von Erdölkonzernen und die Förderung von Balkonkraftwerken. Diese Forderungen wurden laut der von ihm vorgelegten Bilanz auf Bundesebene umgesetzt.
Zum Strompreisbestimmungsmodell wurde eine Resolution verabschiedet. Ein Antrag aus dem Jahr 2024 zur Förderung von Kleinwindkraftanlagen für Haushalte wurde als erledigt erklärt.
Antlinger kritisierte die aus seiner Sicht zu geringen Mittel für Klima, Umwelt und Energie im Landesbudget 2026.
Kandidatur in Grieskirchen
Neben der Bilanz seiner Landtagsarbeit gab Antlinger einen Ausblick auf die nächste Bürgermeisterwahl: Er will in Grieskirchen kandidieren. Dabei sprach er von einer „historischen Chance“, die Wahl zu gewinnen. Grieskirchen habe sich eine Veränderung verdient, erklärte der SPÖ-Abgeordnete.
Wohnen, Arbeit und Gesundheit nennt Antlinger als zentrale Themen seiner politischen Arbeit. Dabei setzt er nach eigener Aussage auf den direkten Austausch mit der Bevölkerung: „Wer Politik für die Menschen machen will, muss auf die Menschen zugehen. Ohne Angst und ohne ideologische Schranken.“








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden