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MELK. Am 3. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde wieder der RADLand- & e-Mobilitätspreis verliehen. Im Mittelpunkt stehen Aktionen rund um die Steigerung des Radverkehrs im Alltags und die e-Mobilität. Die Pfarre Großgöttfritz ging in der Kategorie „Wir RADLn in die Kirche“ als landesweiter Sieger hervor.

  1 / 2   Moderator Andy Marek, Pfarrgemeinderatssprecher Hubert Strasser, Bgm. Johann Hofbauer und Mitglieder der Delegation aus Großgöttfritz; Foto: Raab Johann

5.000 Besucher kamen zum e-Mobilitätstag auf den Wachauring und testeten neben 50 e-Autos hunderte Fahrräder, e-Bikes, Segways und vieles mehr. Ein Programmhöhepunkt war die Auszeichnungsveranstaltung des RADLand- & e-Mobilitätspreises durch Stellvertreter der Landeshauptfrau Stephan Pernkopf (VP): „Niederösterreich hat sich bis 2020 ambitionierte Ziele gesetzt: Wir wollen den Radverkehr auf Niederösterreichs Straßen verdoppeln und die Anzahl der e-Autos erhöhen“, so Pernkopf, der auf erste Erfolg verweist: „Mit über 400 Neuanmeldungen in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres und über 3000 e-Autos gesamt, ist Niederösterreich Vorreiter bei der e-Mobilität. Nach dem Etappensieg, 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien“ ist dies ein nächstes starkes Zeichen in Richtung Energiewende“

Acht Sieger aus 57 eingereichten Projekten

Den RADLand Infrastrukturpreis holte die Gemeinde Tulbing, die Region „Zukunftsraum Thayaland gewann in der Kategorie „Bewusstseinsbildung“ mit dem RADLPASS, bei dem 360 Teilnehmer in 130 teilnehmenden Betrieben, Geschäften ihre Einkäufe umweltfreundlich erledigten.

Die Pfarre Groß Göttfritz siegte bei „Wir radeln in die Kirche“, als Preis wurde eine RAD-Servicestation überreicht.

Die Firma International Institute for Applied Systems Analysis legte 2016 mit 15 Teams 14.178 Kilometer zurück und sicherte sich die Auszeichnung bei „NÖ radelt zur Arbeit“. Rudolf Tomanek als bester Einzelfahrer bei der Aktion „NÖ radelt zur Arbeit“ legte 2016 eine Strecke von 11.195 km zurück und sicherte sich so den Titel „Top-Radler“. Für ihr Engagement zur Förderung der e-Mobilität wurden die Gemeinden Brunn am Gebirge in der Kategorie „e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb“ und Baden in der Kategorie „e-Carsharing“ ausgezeichnet. Die Region Bucklige Welt-Wechselland erhielt den Sonderpreis „Gesamtengagement e-Mobilität“.


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