Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GROSSGÖTTFRITZ. Großes Interesse gab es an der diözesanen Nikolaus-Schulung der Katholischen Jungschar und der Katholischen Männerbewegung in der Pfarre Großgöttfritz. Constanze Schilling und Peter Haslwanter von der Diözese St. Pölten bereiteten die künftigen Darsteller auf ihre Aufgaben vor. Viele der 25 Schulungsteilnehmer gehen teils schon jahrzehntelang zu Familien, andere stehen vor ihrem ersten Einsatz. Was alle freut: leuchtete Kinderaugen.

Nikolaus-Schulung in Großgöttfritz; Fotos: W. Zarl
  1 / 4   Nikolaus-Schulung in Großgöttfritz; Fotos: W. Zarl

Neben pädagogischen Hinweisen und einer Präsentation des Lebens des Heiligen gab es viele konkrete Tipps: „Muss der heilige Nikolaus die Schuhe ausziehen?“ Ein Vater und Nikolaus berichtete schmunzelnd, dass sein Kind immer enttäuscht sei, dass er nie zu den Nikolaus-Feiern mitkomme. Das Kind zum Nikolaus: „Papa, warum bist Du nie dort?“ Wie sich die Zeiten ändern, zeigte ein Nikolo aus Bad Traunstein auf: „Früher erhielt ich ein Buch mit schlechten und guten Taten der Kinder, da kam wenig Freude auf. Das haben wir schon lange abgeschafft, jetzt freuen sich alle uneingeschränkt, wenn ich komme.“ Auch praktische Fragen wie „Vermummungsverbot“ oder ob der Heilige am 7. Dezember auch noch Besuche machen darf, wurden gestellt.

Angstmache ist fehl am Platz

Constanze Schilling von der Katholischen Jungschar verweist darauf, dass der Nikolaus-Darsteller keine Moralpredigt vor den Kindern halte solle, sie nicht bloßstellen dürfe, nicht Angst machen solle, sondern eine „Frohbotschaft statt Drohbotschaft“ übermittelt. Sie sollten auch nichts vormachen – also dass sie direkt vom Himmel kommen – und es würde auch nichts machen, wenn sie den Bart runternehmen.

Nikolaus lehrt Nächstenliebe

Peter Haslwanter verweist darauf, dass es dem Nikolaus um die Nächsten- und Gottesliebe gehe. Er sei ein Vorbild für das Menschliche. Er erinnere auch heute daran, auf Kinder in Not zu schauen und beim Nikolaus gehe es auch um die Frage, wie man anderen helfen könne. Jesus seien die Kinder ein Herzensanliegen gewesen, davon erzählen die Segens-Berichte in der Bibel.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden