Zens: "Leben und Tod. Tod und Leben"
Ennstal. „Leben und Tod. Tod und Leben“ - die Ausstellung mit Werken von Herwig Zens ist im Zuge der 500-Jahr-Feier der Pfarrkirche Großraming im Nationalpark-Besucherzentrum zu sehen.

„Die Eröffnung am 9. Oktober wird ein Kunstfest mit 40 Werken des weit über Österreich hinaus anerkannten Künstlers“, verspricht Kurator Richard Haslinger. Gezeigt wird auch ein Ausschnitt aus dem Film „Zens. Der Versuch“ von Herbert Link mit Musik von Posaunist Bertl Mütter, der zur Eröffnung Zens“ Totentanzvisionen interpretieren wird. Der „Totentanz“ als Kunstform ist im Mittelalter im Zusammenhang mit der Pest aufgetaucht. Ursprünglich war es eine szenische Aufführung mit kurzen Wechselreden zwischen dem Tod und 24 Personen vom Papst und Kaiser bis zum Bettler. Zens schuf die Totentanzbilder für den Lübecker Totentanz mit Texten von Angelus Silesius und der Musik von Hugo Distler. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und war später dort Professor und Rektor. Die Vernissage am Freitag, 9. Oktober, beginnt um 20 Uhr; Ausstellung bis 7. Nov. (Mo. - Fr., 9 - 17 Uhr, Sa./So., 9 - 14 Uhr).
Am 30. Oktober wird der Totentanz von Mairinger-Dallinger in der Großraminger Pfarrkirche aufgeführt.


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