Schnelles Internet für den Pechgraben
GROSSRAMING. Der Pechgraben soll von der Breitbandmilliarde profitieren. Die Energie AG Telekom stellte ihre Pläne für den Glasfaserausbau vor.

In der Ortschaft Pechgraben gibt es auch heute noch Haushalte mit einer sehr geringen und nicht zukunftstauglichen Leistungsfähigkeit ihres Internetanschlusses von gerade einmal 2 Mbit. Viele Möglichkeiten der Digitalisierung können hier bislang nicht genutzt werden“, erklärt Bürgermeister Leopold Bürscher (ÖVP).
Großes Interesse
Im voll besetzten Saal des Gasthaus Schraml fand eine richtungsweisende Informationsveranstaltung statt. „Bei ausreichender Anschlussquote werden wir im Pechgraben einen Breitbandausbau mit Glasfaseranschlüssen vornehmen“, sagt Adolf Stöger, Projektleiter der Energie AG Telekom. „Je rascher die Unterschriften im Ausbaugebiet beisammen sind, desto schneller kann auch ausgebaut werden.Schließlich muss für diese zukunftsweisende Infrastruktur zu jedem Hausanschluss eine Glasfaserleitung vergraben werden“, erklärt Stöger. Bei der Gemeinde sind bereits zahlreiche Teilnehmerverträge eingetroffen. „Um die Besiedelung in solchen Gebieten auch künftig zu gewährleisten, ist eine zukunftsfähige Infrastruktur unbedingt erforderlich“, betont Bürgermeister Bürscher.
Auch für Pflege wichtig
Volker Dobringer vom Breitbandbüro des Landes Oberösterreich erklärte, warum schnelles Internet auch in der Hauskrankenpflege enorm wichtig ist. „In den meisten Verträgen für die 24-Stunden-Hauskrankenpflege sind Mindestbandbreiten für die Pflegerinnen vorgeschrieben, die aktuell im ländlichen Raum oft nicht erreicht werden.“


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