142 Kinder "studierten" heuer an der Kinder-Uni im Almtal
GRÜNAU/SCHARNSTEIN. Seit 15 Jahren gibt es in Oberösterreich die Kinderuniversität, zum fünften Mal war heuer das Almtal mit dabei. Mit spannenden Projekten wurde Kindern und Jugendlichen ohne Stress und Leistungsdruck Lust auf Forschung, Wissenschaft und Praxis gemacht.

Insgesamt nahmen heuer 2.100 „Studierende“ zwischen fünf und 15 Jahren an 365 Lehrveranstaltungen an sechs Standorten teil. 142 der jungen Studiosi kamen ins Almtal, wo sich vieles um das Thema „Natur“ drehte. Neben der NMS Scharnstein und der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau waren die Kinder und Jugendlichen auch an anderen Exkursionsorten unterwegs.
Kinder waren selbst in Forschungsprojekte eingebunden
Neu war heuer der Schwerpunkt auf „Citizen Science“: dabei wurden die jungen Studierenden direkt in Forschungsprojekte eingebunden und beteiligten sich beispielsweise mit Hilfe einer App an der Datenaufnahme. Die Teilnehmer erfuhren, wie Apps für Citizen Science Projekte entwickelt werden, welche Apps es gibt (z.B. Forschen im Almtal, WaldrApp, Naturkalender.at, Die Igel sind los) und wendeten sie gleich fleißig an.
Vom Urban Dance bis zur Lebensweise von Hühnern
Zum ersten Mal im Programm waren Workshops zu den Themen Street Art, Urban Dance oder Percussion. Biologie, Lebensweise und Bedürfnisse von Hühnern, Igeln, Fledermäusen, Schildkröten und Wildbienen wurden von Expertinnen auf kindgerechte Art und Weise spielerisch aber fachlich fundiert vermittelt.
Anschauliche Vorträge von Uni-Dozenten
Beliebte Themen aus Biologie, Physik, Chemie, Geologie, Landschaftsplanung, Theaterspiel, Weltraumforschung, u.v.m. fanden sich im Programm und wurden u.a. von Dozenten der Universität Wien, der Universität Innsbruck, der Johannes Kepler Universität Linz, der Universität Klagenfurt, der Universität Salzburg, der Technische Universität Wien und der Universität für Bodenkultur in Wien anschaulich gelehrt.
„Der Wissensdurst und die Begeisterung der jungen Studierenden macht die KinderUni Tage jedes Jahr aufs Neue zu einem besonderen Erlebnis!“, ziehen die Almtaler Projektleiterinnen Didone Frigerio und Gudrun Gegendorfer eine positive Bilanz.


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