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GRÜNAU. Bereits zum fünften Mal trafen sich heuer internationale Wissenschafter aus verschiedenen Disziplinen und zahlreiche Interessierte zum „Biologicum Almtal“ im Pfarrhof Grünau. Im Zentrum stand diesmal das Wechselspiel von Fremdheit und Zugehörigkeit.

Angeregte Diskussionen bei den Biologicum-Workshops Foto: Frigerio
Angeregte Diskussionen bei den Biologicum-Workshops Foto: Frigerio

Von biologischen Erklärungsversuchen über sozialwissenschaftliche Analysen bis hin zur Untersuchung der Rolle der Religion in Konflikten wurde das Thema „Dazugehören – fremd sein“ umfassend behandelt.

Verschiedenste Blickwinkel auf das Thema „Fremdheit“

So zeigte Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal, Initiator und Leiter des Biologicums, wie sich Kooperation und Abgrenzung stammesgeschichtlich entwickelt haben. Auch Tiere und sogar Pflanzen grenzen sich von anderen ab. Andererseits ist Zusammenarbeit in vielen Bereichen notwendig – vom Kampf gegen Raubfeinde bis zur gemeinsamen Aufzucht des Nachwuchses. Aber auch pädagogische, politikwissenschaftliche, soziologische und viele andere Blickwinkel auf das Thema fanden in den Vorträgen, Workshops und Exkursionen Platz.

Bunt gemischtes Publikum

Das bunt gemischte Publikum – vom AHS-Schüler bis zum Vertreter der heimischen Wirtschaft – sorgte für anregende Pausengespräche und brachte auch selbst die eine oder andere neue Betrachtungsweise ein. Immerhin ist das Thema „Dazugehören – fremd sein“ in der heutigen Zeit aktueller denn je.

Die Veranstaltung wurde von der Konrad Lorenz Forschungsstelle mit der Unterstützung des Tourismus Verbands in Grünau im Almtal organisiert.


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