Neuer Bereich im Wildpark bietet Platz für seltene Haustierrassen
GRÜNAU. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit wurde im Wildpark Grünau im vergangenen Herbst eine neue Tieranlage fertiggestellt. Gleichzeitig zogen neue Tierarten in den Wildpark ein. Nun wurde die Haustieranlage offiziell eingeweiht.

Landtagsabgeordneter Rudolf Raffelsberger (VP) zeigte sich bei der Eröffnung der Anlage begeistert: Die Zukunft des Wildparks als eine der touristischen Hauptattraktionen des Almtals, sei damit langfristig gesichert. Der Grünauer Bürgermeister Alois Weidinger dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz.
Die Haustieranlage ist Teil des neuen tiergärtnerischen Konzepts, das seit einigen Jahren im Wildpark umgesetzt wird – und das auch die Evolution vom Wild- zum Haustier darstellen soll. Der Stall wurde in traditioneller Holzbauweise errichtet und bietet neben den Zwergziegen auch Kaninchen, Altsteirer Hühnern und Zackelschafen Platz. Die Gesamtkosten für die Errichtung beziffert Geschäftsführer Bernhard Lankmaier auf 100.000 Euro.
Ein Zugewinn vor allem für die kleinen Besucher ist der ebenfalls neu geschaffene Streichelbereich. „Hier schaffen wir einen Zugang zu den Zwergziegen, um den Besuchern einen direkten Kontakt zu den Tieren zu ermöglichen“, sagt Lankmaier. Wie schon bei den Wildtieren will man aber auch bei den Haustieren durch Erhaltungszuchtprogramme helfen, bedrohte Rassen zu erhalten. Speziell Altsteirer Hühner und Zackelschafe stehen auf der sogenannten „roten Liste“ für vom Aussterben bedrohter Rassen und sollen in Grünau künftig gezüchtet werden.


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