Almtal-Gemeinden wollen Skigebiet Kasberg langfristig sicher
GRÜNAU/ALMTAL. Die Raiffeisen Landesbank und Peter Schröcksnadel ziehen sich aus den Kasberg Bahnen zurück. Übernommen werden die frei werdenden Anteile von den Gemeinden Scharnstein, Pettenbach und Vorchdorf.

Die Grundsatzbeschlüsse zur Beteiligung sind in den Gemeinderäten bereits gefasst worden. „Wir als Region setzen alles daran, den Kasberg nachhaltig zu sichern – nicht wieder nur für zehn Jahre“, betont der Scharnsteiner Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Rudolf Raffelsberger (VP). Über den Sommer sollen nun die Details ausverhandelt und die Zustimmung der Aufsichtsbehörden eingeholt werden. Unter anderem geht es um rund 600.000 Euro, die die Gemeinden für den Start aufbringen sollen, auch um das negative Eigenkapital der Gesellschaft abzudecken. Hier werden Landes-Zuschüsse nötig sein. Zudem will das Land das Skigebiet in den nächsten zehn Jahren jährlich mit einer Million Euro unterstützen. Die finalen Beschlüsse in Land und Gemeinden sind für den Herbst geplant.
Ganz werden die Verbindungen zur Schröcksnadel-Gruppe und zu den Hinterstoder-Bahnen nicht gekappt: Der Kartenverbund soll vorerst bleiben, über einen Managementvertrag wird auch der bisherige Geschäftsführer Christoph Spiesberger weiter für den Kasberg tätig sein. Ebenfalls erhalten bleiben sollen die bisherigen Beteiligungen von Gemeinde Grünau (37,5 Prozent) und Raiffeisenbank Grünau (zehn Prozent), die 2,5 Prozent des Tourismusverbandes Grünau gehen auf den Tourismusverband Almtal über.


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