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GRÜNAU. Langsam kommt in Grünau der Wahlkampf ins Rollen: Nach der SPÖ präsentierte die FPÖ mit Markus Steinmaurer ihren Kandidaten für die Wahl am 29. April. Er wäre der erste FP-Bürgermeister im Bezirk.

Der Grünauer Markus Steinmaurer will für die FPÖ den ersten Bürgermeistersessel im Bezirk erringen. Foto: FPÖ

Der 42-jährige Baupolier ist seit 15 Jahren bei der FPÖ und genauso lang im Grünauer Gemeinderat. Der langjährige Obmann des Verkehrsausschusses wurde 2015 in den Gemeindevorstand gewählt – und stieg bereits bei der letzten Bürgermeisterwahl 2015 für die FPÖ in den Ring. Damals konnte er knapp ein Viertel der Stimmen für sich verbuchen und landete hinter Alois Weidinger auf Platz 2. Nach dessen tragischem Tod wird nun wieder gewählt.

Hausbesuche und persönliche Begegnungen

Diesmal hofft der erfahrene Lokalpolitiker auf den Bürgermeistersessel. Im Wahlkampf, der nach einer Übereinkunft aller Parteien „kurz und fair“ werden soll, will Steinmaurer vor allem auf Hausbesuche und persönliche Begegnungen setzen. „Es wird eine reine Persönlichkeitswahl. Die Leute kennen uns und wissen, was wir bisher gemacht haben“, so Steinmaurer.

Seine Ziele sind Betriebsansiedlungen, eine Ankurbelung des Tourismus, Bürgerbeteiligung, leistbares Wohnen, eine Absicherung der Almtalbahn, die Wiederbelebung des Jugendtaxis und die Attraktivierung des Ortskerns. Der finanzielle Spielraum der Gemeinde sei jedoch gering.

Im Fall seiner Wahl wäre Steinmaurer der erste FP-Bürgermeister im Bezirk. Die Chancen dazu stehen nach Meinung mancher Beobachter nicht schlecht. Ob bereits der 29. April die Entscheidung bringt, hängt jedoch auch davon ab, ob die ÖVP ebenfalls einen Kandidaten nominiert. In diesem Fall sei eine Stichwahl wahrscheinlich, so Steinmaurer.


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