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Original aus Grünbach: Waltraud Papelitzky steckt viel Herzblut in den Seniorenbund

Mag. Susanne Überegger, 10.06.2020 08:12

GRÜNBACH. Waltraud Papelitzky, seit 2014 Obfrau des Seniorenbundes Grünbach, legt sich für die 270 Mitglieder gerne ins Zeug. Viel Zeit investiert die Josef-Ratzenböck-Preisträgerin, um für „ihre“ Senioren unvergessliche Reisen zu planen und eine Fülle vonAktivitäten zu organisieren.

Waltraud Papelitzky ist sehr aktiv für "ihre" Senioren.
  1 / 2   Waltraud Papelitzky ist sehr aktiv für "ihre" Senioren.

„Zum Amt der Obfrau wurde ich mehr oder weniger genötigt“, erinnert sich die 74-Jährige mit einem Schmunzeln zurück. „Glücklicherweise stärkt mir mein Mann Josef den Rücken und unterstützt mich in allen Belangen sehr“, sagt Waltraud Papelitzky, die seit 2014 auch für die ÖVP im Grünbacher Gemeinderat sitzt.

270 Mitglieder 

Für die 270 Mitglieder des Seniorenbundes organisiert die gebürtige Bayerin, die seit 1965 in Grünbach lebt, unterstützt von den jeweiligen Fachreferenten allerlei Aktivitäten – von Tanzen und Turnen über Kegelscheiben und Kartenrunden bis hin zu Wanderungen und natürlich die Busreisen.

„Einmal im Jahr machen wir eine mehrtägige Reise, heuer im Herbst soll es nach Slowenien gehen. Außerdem wird jeden Monat eine Tagesfahrt angeboten“, schildert die pensionierte Textileinzelhandelskauffrau, die vielen noch als Abteilungsleiterin in den Textilgeschäften Hirsch, Konsum und TPS in Erinnerung sein dürfte.

Maßgeschneiderte Ausflüge

Bei der Planung der Tagesreisen überlässt Papelitzky nichts dem Zufall und fährt alle Routen ab, um sich ein maßgeschneidertes Programm für die Senioren zu überlegen. Diese danken es ihrer Obfrau mit großer Zufriedenheit und Begeisterung. „Einmal sind 104 Senioren mitgefahren, da brauchten wir zwei Busse und mein Mann chauffierte noch einige Senioren mit dem Privatauto“, erinnert sich Waltraud Papelitzky mit einem Lachen.

Auch auf die schon sehr betagten Gemeindebürger vergisst Papelitzky nicht. „Diese können oft das Programm bei den Tagesreisen nicht mehr mithalten. Ich hole sie also mit einem Kleinbus ab und mache kurze Ausflüge mit ihnen, das taugt ihnen sehr und sie sind so dankbar dafür.“

Während der Corona-Krise meldet sich Papelitzky regelmäßig telefonisch bei den ältesten Senioren und erkundigt sich nach deren Befinden. „Es soll keiner vereinsamen, das ist mir wichtig“, sagt die Mutter einer Tochter und dreifache Uroma.

In zwei Jahren möchte Papelitzky ihr Amt als Obfrau zurücklegen. „Da höre ich dann öfter, hinter mir könne ja keiner nach. Aber man muss nur wollen!“


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