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GRÜNBACH. Der erst 24 Jahre junge Grünbacher, Michael Lengauer, verblüfft die Szenekenner bei seiner erst zweiten Rallyeteilnahme, dem ersten Lauf zur Austria Rallye Challenge. 

Birklbauer (l.) und Lengauer
Birklbauer (l.) und Lengauer

Ohne jemals einen Rennwagen vom Kaliber eines Mitsubishi Evo IX zuvor bewegt zu haben, wagte Lengauer unter den Flaggen des Rallyeclub Mühlviertel den Einsatz wenige Kilometer nördlich des Wörthersees und verblüfft dort auf Anhieb die Kenner. Aufgrund keinerlei nennenswerter Ergebnisse wurde dem Team die hohe Starnummer 46 zugeteilt. Dass gerade diese Nummer bei den ersten gewerteten Zeiten derart weit vorne zu finden war, überraschte gleich auf der ersten Sonderprüfung die enorm starke Konkurrenz.

Sonderprüfung 3 gerockt

Auf Sonderprüfung 3, dem ersten Befahren der mehr als 20 Kilometer langen Königsetappe, blitzte das Talent von Lengauer bei einsetzendem Starkregen und Gewitter auf. Ohne jegliche Erfahrung in vergleichbaren Situationen, doch unterstützt von seinem Team Race Rent Austria und seinem Co und RCM-Vizeobmann Christian Birklbauer, sorgte eine dritte Gesamtzeit für großes Erstaunen im Fahrerlager. So resümierte auch sein erfahrenerer Co-Pilot Christian Birklbauer: „In Anbetracht der Umstände, ohne jemals wirklich Rallye gefahren zu sein und kleinerer technischer Schwierigkeiten, ist diese Leistung nicht hoch genug einzuordnen. Lengi ist wirklich ein Talent!“

Top 5 Endresultat zeigt die Konstanz

Die Freude hielt sich nicht in Grenzen, als ein hervorragender fünfter Gesamtrang eingefahren werden konnte. Dies bedeutet wiederum den tollen dritten Platz in der ARC Jahreswertung .Mit diesem erfreulichen Ergebnis mitten unter den Granden der österreichischen Rallyeszene, welche auf teilweise doch deutlich überlegenen Material unterwegs waren, platzierte sich „Lengi“ dort, wo man ihn hoffentlich noch öfter sehen wird. 


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