Ortsbauernobmann verunglückte tragisch in Hackschnitzellager
GSCHWANDT. Entsetzen herrscht in Gschwandt über einen tödlichen Unfall: Ernst Loitelsberger, von den Ortsbauern bis zum Imkerverein vielfältig engagiert, kam am Sonntag im Hackschnitzellager der Wärmeversorgungsanlage ums Leben.

Der 58-Jährige dürfte in eine gelockerte Stelle gestürzt und in den Hackschnitzeln versunken sein, sodass er sich nicht selbst befreien konnte. Als Loitelsberger nicht nach Hause kam, schlugen die Angehörigen Alarm. Die Feuerwehr schaufelte das Hackschnitzellager frei und fand den leblosen Körper.
Bürgermeister Fritz Steindl zeigte sich tief betroffen: „Ernst war ausgesprochen beliebt und in der Gemeinde extrem engagiert: Zu seinem 50er haben wir einmal seine „Ämter“ gezählt: Es waren 17 – vom Ortsbauernobmann über das Jagdkonsortium und den Kommuniondienst in der Pfarre bis zum Gemeinderat und mehrere Jahre auch Gemeindevorstand.“ Mit seinem Hausverstand und seiner Einsatzbereitschaft habe Loitelsberger das Gemeindeleben stark geprägt und belebt: „Sein Credo war: „Wir müssen zusammenhalten und gemeinsam die neuen Herausforderungen bewältigen“. Ernst war immer hilfsbereit und gut gelaunt. Wenn man seine Hilfe brauchte, gab es nie ein Nein. Er versuchte, überall zu helfen“, erinert sich Steindl.
Der Nebenerwerbslandwirt (“Voglhuber“) war auch Initiator der Nahwärme in Altmünster und Gschwandt und überwachte den Betrieb der Heizung. Er hinterlässt eine Frau und drei Söhne.
Der Termin für die Beerdigung stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Der Bezirksbauernball, der am kommenden Samstag in Gschwandt stattfinden sollte, wurde wegen des Todesfalles abgesagt.


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