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GSCHWANDT. In der wachsenden Gemeinde ein aktives Dorfleben zu erhalten, ist eines der Ziele von Bürgermeister Fritz Steindl. Dazu soll auch eine neue Funsporthalle beitragen.

Bürgermeister Fritz Steindl auf dem Platz der künftigen Funsporthalle. Spatenstich ist am 29. Mai. Foto: Tóth

Tips: Im Bereich des Sportplatzes findet am 29. Mai der Spatenstich für die neue Funsporthalle statt. Was ist das Besondere an dem Projekt?

Fritz Steindl: Wir haben schon lange überlegt, eine weitere Sportmöglichkeit zu schaffen. Vor allem im Winter ist die Mehrzweckhalle eigentlich immer ausgebucht. Im Rahmen der Stadt-Umlandkooperation können wir jetzt mit der Firma Wolf die Funsporthalle errichten. Drei Viertel der Kosten von rund 400.000 Euro übernimmt dabei das Land OÖ, ein Viertel zahlt die Gemeinde Gschwandt, die Betriebskosten werden auf die Gemeinden aufgeteilt. Wenn die Halle fertig ist, voraussichtlich im Oktober oder November, haben die Sportinteressierten aller beteiligten Gemeinden die Möglichkeit, sich online für eine bestimmte Zeit einzubuchen und die Halle zu nutzen. Zwei Tage sind exklusiv für Gschwandtner reserviert, die Nutzung soll zumindest im ersten Schritt kostenfrei sein.Die Halle hat eine Innenfläche von 25 mal 13 Meter und kann für viele Ballsportarten genutzt werden. Sogar Tennis ginge sich aus. Wir haben alles so einfach und kostengünstig wie möglich geplant – und freuen uns, dass unsere Funsporthalle nun sogar ein Referenzprojekt des Landes werden soll.

Tips: In Gschwandt wird derzeit aber auch abseits der Funsporthalle gebaut – vor allem Wohnbauten.

Steindl: Wir freuen uns, dass viele junge Familien nach Gschwandt kommen – aber das stellt uns auch vor Herausforderungen. Wichtig ist einerseits die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, etwa im Rahmen von Inkoba, damit auch die entsprechenden Arbeitsplätze angeboten werden können. Eine andere wichtige Aufgabe ist es, die neuen Bürger in das Dorfgeschehen einzubinden und zu animieren, an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Leute, die kommen, sind meist stolz darauf, in Gschwandt zu wohnen und haben auch schnell eine gute Bindung ans Dorf­leben.

Viel passiert dabei über den Kindergarten und die Schule, wo hervorragende Arbeit geleistet wird. In der Volksschule hatten wir im Vorjahr einen „Generationenwechsel“: Annemarie Hauer führt die Arbeit von Walter Kienesberger mit dem selben Feuer und Elan fort. Im Kindergarten ist es heuer im Sommer so weit: Leiterin Monika Weißmann geht nach vielen Jahren in Pension – herzlichen Dank für ihren Einsatz und ihr Engagement! Mit Julia Egle haben wir auch hier eine tolle Nachfolgerin gefunden, die den Kindergarten ab Herbst leiten wird.


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