500 Jahre Maria Fallsbach: Fest, Buch und Briefmarke
GUNSKIRCHEN. Die Wallfahrtskirche Maria Fallsbach ist in der Gemeinde weithin sichtbar. Der Bau in der Ortschaft Fallsbach besteht in seiner heutigen Form seit 500 Jahren. Das wird am Dienstag, 15. August gefeiert.

Zu Mariä Himmelfahrt, am Dienstag, 15. August, feiert die Pfarre das 500-Jahr-Jubiläum des gotischen Baus der Wallfahrtskirche Maria Fallsbach. Um 10 Uhr beginnt ein Festgottesdienst mit Kräutersegnung. Die Kräuterbüschel werden wie jedes Jahr von der Goldhaubengruppe vorbereitet.
Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein mit kulinarischen Köstlichkeiten und einem Kinderprogramm im angrenzenden Mesnerhaus.
Buch und Sonderbriefmarke
Zum Jubiläum hat man sich noch etwas ganz besonderes einfallen lassen: Es wird ein illustriertes Buch präsentiert, worin die im Pfarrblatt (“Martinsblatt“) erschienenen Beiträge des Historikers Rudolf Moser über die Wallfahrtskirche zusammengefasst sind. Außerdem werden eine Postkarte und eine Sonderbriefmarke ausgegeben. Die Marke zeigt ein Aquarellbild der Kirche, geschaffen 2005 vom Gunskirchen Künstler Franz Kohler (verstorben 2015).
Die Wallfahrtskirche Maria Fallsbach ist ein einschiffiger, spätgotischer Langbau mit einem kunstvollen Gewölbe und einem weithin sichtbaren Turm mit einem spitzen Helm.
Grundungssage
Der Sage nach hat ein Jäger die Kapelle beziehungsweise Kirche erbauen lassen, nachdem er an einem Sonntag einen Hirsch erschossen hat, der in seinem Geweih ein Bild der Mutter Maria trug. Zur Sühnung seines Frevels ließ der Jäger eine Kirche zu Ehren Marias errichten.
Vergrößerung 1517
Schon im Mittelalter war die Kirche ein äußerst beliebter Wallfahrtsort, sodass man zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Kirche vergrößerte. Auf der alten Kirchentür soll die Jahreszahl 1517 zu lesen gewesen sein, das Jahr der Fertigstellung der Kirche im gotischen Stil.
Termin
Dienstag, 15. August, Festgottesdienst um 10 Uhr


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden