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GUNSKIRCHEN/BACHMANNING/PICHL/OFFENHAUSEN/PENNEWANG/NEUKIRCHEN/AICHKIRCHEN. In Gunskirchen werden in Zukunft die Bauamts-Aufgaben von insgesamt sieben Gemeinden erledigt. Zum Gebiet der Kooperation gehören dann fast 14.000 Einwohner und 4.216 Gebäude.

Die Bürgermeister bzw. Vizebürgermeister der kooperierenden Gemeinden mit Bauamtsleiter Franz Mallinger (l.), Nationalrat Klaus Lindinger (4.v.l.), Amtleiter Erwin Stürzlinger (6.v.l.) und Landesrat Max Hiegelsberger (5.v.r.). Foto: M. Neudorfer

Seit 2014 arbeiten Gunskirchen und Bachmanning bereits in Sachen Baurecht zusammen. Im Jänner 2018 hat sich der Zusammenarbeit auch die Gemeinde Pichl angeschlossen. Von der Flächenwidmung und den Bebauungsplänen bis zur Bauberatung, der Abwicklung der Bauverfahren und der Bescheiderstellung werden zukünftig alle Aufgaben in diesem Bereich gemeindeübergreifend erledigt.

Nun haben sich auch Offenhausen, Pennewang, Neukirchen und Aichkirchen entschieden, der Kooperation beizutreten. Ein Grundsatzbeschluss in den jeweiligen Gemeinderäten wurde bereits gefasst. Zum Gebiet der Kooperation gehören dann fast 14.000 Einwohner und 4.216 Gebäude.

Immer komplexere Aufgaben

Aufgrund der steigenden Komplexität der Bauamts-Aufgaben sind Kooperationen zwischen Gemeinden sinnvoll und werden seitens des Landes finanziell gefördert. Durch die Kooperation können die mit den Bauamts-Aufgaben befassten Mitarbeiter der einzelnen Gemeinden ihre Kräfte bündeln. Das fördert die rasche und effiziente Abwicklung der Bauverfahren und sorgt für größere Rechtssicherheit für den Bürger. Die Mitarbeiter profitieren durch die Zusammenarbeit in größeren Teams und die Möglichkeit der Spezialisierung.

Land fördert Kooperation

Bis alle sieben Gemeinden in einer Dienststelle zusammenarbeiten, sind noch einige Schritte abzuarbeiten, vor allem im Bereich IT-Prozesse und der Adaptierung der Büroräume. Aktuell wird die Gemeinde Pichl in die Kooperation integriert, in den restlichen Gemeinden laufen die Vorbereitungen. Die anfallenden Kosten werden zu 80 Prozent vom Land getragen. Das ist eine nachhaltige Investition in die effiziente und bürgerorientierte Verwaltung auf Gemeindeebene, erklärt Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger.


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