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HAAG/HAUSRUCK/AISTERSHEIM. Mit Sirenenalarm wurden am Freitag, dem 8. Juli gegen 06.20 Uhr die Feuerwehrkräfte aus Haag am Hausruck und Rottenbach geweckt. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Innkreisautobahn A8 in Fahrtrichtung Wels, auf Höhe Aistersheim, war der Alarmierungsgrund.

Fotos: Sandra Mitter , FF Haag
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Aufgrund eines unmittelbar vorher stattgefundenen Verkehrsunfalles war die Autobahn blockiert, der Rückstau betrug etwa 400 Meter. Dieses Stauende dürfte ein 32-Jähriger aus Belgien mit seinem Auto übersehen haben. Der Mann war auf der A 8 von Belgien Richtung Süden unterwegs. Im Gemeindegebiet von Aistersheim übersah er das Stauende und versuchte nach links auszuweichen. Dabei kollidierte er mit einem neben ihm fahrenden Transporter, gelenkt von einem 29-Jährigen aus Peuerbach. In der Folge wurde das Auto des 32-Jährigen zurückgeschleudert und fuhr ungebremst auf den stehenden Lkw eines 28-jährigen Kraftfahrers aus der Slowakei auf. Während der 32-Jährige nur leicht verletzt wurde, wurde seine 33-jährige Frau im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie wurde von den FF Haag/H. und Rottenbach aus dem Auto befreit. Die mitfahrenden Kinder (11 Monate, 7 Jahre und 12 Jahre) wurden unbestimmten Grades verletzt. Der Lkw-Fahrer und der Fahrer des Transporters blieben unverletzt. Zwei Insassen im Transporter erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden erstversorgt und in das Klinikum Wels und Grieskirchen eingeliefert.

20 Kilometer Stau

Schwierig gestaltete sich für die Einsatzkräfte auch die Fahrt durch die Rettungsgasse. Konnte das erste Fahrzeug noch nahezu ungehindert zum Einsatzort vordringen, hatten die nachfolgenden Einsatzfahrzeuge schwer zu kämpfen. Unvernünftige Autofahrer fuhren in der Rettungsgasse sogar dem ersten Fahrzeug hinterher und blockierten so in weiterer Folge die Rettungsgasse. Die Innkreisautobahn war zur Gänze gesperrt, es bildete sich ein Stau der bis zu 20 Kilometer  bis nach Ried im Innkreis zurückreichte.


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