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HAGENBERG. Seit 1. Oktober rüstet die FH Oberösterreich am Campus Hagenberg Studierende mit innovativem Know-how für die Autozukunft. 24 Studierende haben sich für das neue Bachelorstudium Automotive Computing inskribiert, um die digitale Revolution im Straßenverkehr aktiv mitgestalten zu können.

24 Jugendliche aus Österreich und dem Ausland erwerben seit Anfang Oktober am FH OÖ Campus Hagenberg innovatives Know-how für eine bessere Autozukunft (im Bild mit Automotive Computing Studiengangsleiter Gerald Ostermayer, hinten 2. von rechts)Bildquelle: FH OÖ

Die Studienanfänger kommen nicht nur aus Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland sondern – wie Artsiom Kaliaha – auch aus Weißrussland. Der 22-Jährige aus Grondo, nahe dem Dreiländereck mit Polen und Litauen, sagt: „Ich habe nach einem innovativen Studium gesucht und bin dann bei der Recherche auf Automotive Computing gestoßen. Dieser Studiengang vereint zwei meiner Leidenschaften: Autos und Entwicklung. Automotive Computing bietet sowohl gute Grundlagen in Programmierung und Webtechnologien, als auch sehr spezifische Themen aus dem Automotive Bereich wie selbstfahrende und vernetzte Autos. Besonders freue ich mich auch darauf, dass wir unsere erworbenen Kenntnisse bereits im Rahmen von Studienprojekten in die Praxis umsetzen können,“ so Kaliaha weiter.

Die Passion für modernes Fahren teilt auch Alina Kuttler aus Waldneukirchen in Oberösterreich. „Aus dem Auto aussteigen und es diesem überlassen, sich einen Parkplatz zu suchen und zentimetergenau einzuparken, oder per Knopfdruck am Smartphone ein Carsharing-Auto bestellen und sich abholen lassen – das fasziniert mich,“ sagt die 22-Jährige. „Diese, man könnte fast sagen, Form von Mobilität mit Weltraumtechnik verfolge ich schon länger mit Begeisterung und durch das Automotive Computing Studium möchte ich selbst an der Weiterentwicklung teilhaben,“ erklärt Kuttler.

Autozukunft mitgestalten

Im Fokus des neuen Studiums steht aber weit mehr als neue Antriebsarten und selbstfahrende Autos. „Es geht darum, mit Hilfe der IT den Straßenverkehr sicherer, effizienter, ressourcenschonender und auch innovativer zu gestalten – also Staus zu vermeiden, Unfälle zu verhindern und Umweltbelastungen zu reduzieren“, sagt Studiengangsleiter Gerald Ostermayer. Dazu können nicht nur moderne Assistenzsysteme, sondern auch kommunizierende Fahrzeuge beitragen. Autos, die sich miteinander und mit der Straßeninfrastruktur verständigen können. Um diese Möglichkeiten sinnvoll nutzbar zu machen, müssen professionelle IT-Systeme und Services entwickelt werden. Genau hier setzt das neue, sechssemestrige Bachelorstudium an. Es vermittelt neben technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen vor allem auch Kenntnisse in den Bereichen Softwaretechnik und Automotive Engineering. Zudem spielen Themen wie Infotainment im Auto, Sicherheit in automotiven Systemen, Business Management und Innovationsmanagement im Studienplan von Automotive Computing eine wichtige Rolle.

Gefragtes Know-how

„Den Absolventen unseres Studiums stehen damit spannende Jobchancen offen. Sie bilden das Bindeglied zwischen der Welt der klassischen Softwareentwicklung und der straßenbasierten Mobilität und sind – so haben unsere Umfragen bei Unternehmen ergeben – stark nachgefragt“, betont Ostermayer. Potentielle Arbeitgeber sind sowohl Fahrzeug- und Zuliefererindustriebetriebe als auch Service- und Contentanbieter, Systemlieferanten und Straßeninfrastrukturbetreiber sowie IT-Unternehmen allgemein.


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