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HAIBACH. Eine leistungsfähige Internetverbindung gehört heutzutage ebenso zu einer funktionierenden Infrastruktur wie eine Straße, wie ein Stromanschluss, ein Kanal oder die Wasserversorgung. Das weiß man auch in Haibach.In ländlichen Gebieten stehen bislang allerdings wenig leistungsfähige Datenleitungen zur Verfügung. 

Martin Wachutka von der FIBER Service OÖ. GmbH und Bürgermeister Josef Reingruber wollen das Breitband in die schlecht versorgten Gebiete bringen. Foto: Gemeinde Haibach

Um den Herausfor­derungen der Digitalisierung für die nächsten Jahrzehnte ­gewappnet zu sein, besteht daher dringend Handlungsbedarf vor allem in den Bereichen, wo die Entfernung zu einem Wählamt der Post- und Telekom so groß ist, dass die herkömmliche Kupferleitung die Datenmenge bei ­weitem nicht mehr liefern kann. „Wir wollen einen Glasfaseranschluss in diesen Gebieten herbeiführen“, so der Haibacher Bürgermeister Josef Reingruber, der bei diesem Projekt auch über die Gemeindegrenze hinaus dies umsetzen will. „Vor allem die Randbereiche von Altenberg, Alberndorf und Hellmonsödt könnten in unser Projekt eingebunden werden. 2Das Gemeindegebiet und darüber hinaus die Randbereiche sind zu hundertprozentig förderfähig“, so Martin Wachutka von Fiberservice OÖ. und Volker Dobringer vom Breitbandbüro.

Chancen auf Förderung nutzen

Dies gelingt aber nur, wenn auch genügend Personen Interesse an einem Breitbandanschluss (Glasfaser) haben und dies auch ­bekunden. Demnach wird man der Bevölkerung beratend zur Seite stehen und bei der Erhebung beziehungsweise Interessensbekundung helfen. Die Vorgabe der Förderstelle sind die Einholung von mindestens 50 Prozent Interessensbekundungen. Wer dann das Datennetz baut, wird sich zeigen. In ländlichen Regionen wird wahrscheinlich die Fiber-Service OÖ. GmbH als Errichter zur Verfügung stehen. Auch die LEADER Region SternGartl-Gusental wird bei der Umsetzung in den Gemeinden in der Region dabei sein. „Wenn wir das Breitband wollen, dann müssen wir jetzt die Chance auf Förderung nutzen. Es wird sicherlich kein zweites förderbares Breitbandprojekt in dieser Größenordnung geben“, so der Koordinator Bürgermeister Josef Reingruber.


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