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HAIDERSHOFEN. Die Königsetappe des 100. Giro d'Italia führte am Dienstag über mehr als 220 Kilometer mit drei Bergwertungen. Ziel war in Bormio. Gregor Mühlberger fährt als 18. und bester Österreicher mitten in die Weltspitze.

Foto: Bora/Stiehl Photography
Foto: Bora/Stiehl Photography

„Ich habe nicht nur andere mit meiner Leistung überrascht, sondern auch mich selbst“, strahlt Gregor Mühlberger nach der 16. Etappe beim Giro d'Italia. Nach 220 Kilometern und über 5000 bewältigten Höhenmetern kommt der 23-jährige Haidershofner als 18. der Königsetappe im Ziel in Bormio an. Seine Aufgabe, Bora-Hansgrohe-Teamkapitän Patrick Konrad zu unterstützen, erfüllt Mühlberger mit Bravour. „Ich bin super glücklich, dass ich ihm bis zum Schluss helfen konnte“, sagt der Haidershofner. Konrad, der unmittelbar nach Mühlberger ins Ziel kommt, ist nun 18. der Gesamtwertung.

„Einfachere Wege nach Mailand“

Den Etappensieg am Dienstag sichert sich der Italiener Vincenzo Nibali, der in der Gesamtwertung nach 16 von 21 Etappen hinter Tom Dumoulin (Niederlande) und Nairo Quintana (Kolumbien) auf Rang drei liegt. Mühlberger ist bei seinem ersten Giro aktuell 49. der Gesamtwertung. „Fünf Etpappen stehen noch bevor, eine schwieriger als die andere. Es gibt definitiv einfachere Wege, um nach Mailand zu kommen“, schmunzelt der Radprofi aus Haidershofen.


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