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HALLSTATT. Seit vergangenem Herbst wurden in Hallstatt immer mehr Geldtaschen gestohlen. Die Vorgehensweise wies auf „Profis“ hin. Am Osterwochenende konnte zunächst eine vierköpfige Diebesbande und tags darauf zwei weitere Verdächtige festgenommen werden.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Bei den Diebstählen wurde Touristen meist aus den mitgeführten Rucksäcken oder Taschen im Gedränge die Geldbörse entwendet. Zum Teil kam es zur Erbeutung erheblicher Geldbeträge. Die Vorgangsweise der Täter wies auf professionelle Gruppen hin. 

Diebe unmittelbar vor der Tat geschnappt

Langwierige kriminalpolizeiliche Erhebungen führten ab November zu mehrköpfigen Banden. Am 31. März erfolgte die Festnahme von vier rumänischen Staatsbürgern unmittelbar vor einer weiteren Tat. Bei den Vernehmungen waren sie teilweise geständig, versucht zu haben, einem chinesischem Touristen Geld aus seiner Tasche zu stehlen. 

Am Folgetag, 1. April, konnten neuerlich zwei Mitglieder einer weiteren Diebstahlsbande lokalisiert werden. Bei der der beiden polnischen Staatsbürger erhärtete sich der Verdacht auf begangene und unmittelbar bevorstehende Diebstähle in Hallstatt. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete für alle Mitglieder der beiden Banden die Einlieferung in die Justizanstalt Wels an.


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