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HALLSTATT. Eine 42-jährige Deutsche und ihre 13-jährige Tochter rutschten am 30. Juli 2018 beim Überqueren des Hallstätter Gletschers rund 50 Meter ab. Beide erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Salzburg gebracht.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Die beiden Frauen waren dabei, über den „Randkluftsteig“ vom Gipfel des Dachstein abzusteigen, als sie gegen 14 Uhr den Hallstätter-Gletscher erreichten, der in diesem Bereich eine Steilheit zwischen 35 und 40 Grad aufweist. Da die beiden keine Eisausrüstung mitführten, entschieden sie sich, sich mit den Sicherungsarmen ihrer Klettersteigsets zusammenzuhängen. 

Tochter rutschte ab, Mutter wurde mitgerissen

Als sie wegen einer Gletscherspalte den Gletscher queren mussten, rutschte die 13-Jährige am Schneefeld ab. Ihre Mutter konnte den Sturz nicht abfangen und wurde mitgerissen. Beide rutschten rund 50 Meter ab und stürzten über den Spaltenrand zwei Meter tief auf eine Schneebrücke in der Gletscherspalte. 

Hüttenwirt leistete erste Hilfe

Dort blieben sie verletzt liegen und setzten einen Notruf ab. Der Bergretter und Hüttenwirt der Seethalerhütte stieg zum Unfallort auf und leistete bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers Christophorus 14 Erste Hilfe. Die beiden Frauen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen.


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