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Die Geschichte Hallstatts in Bildern und Klängen erleben

Daniela Toth, 07.05.2016 12:33

HALLSTATT. Vom prähistorischen Meer über die Bergwerke der Hallstattzeit bis ins Heute: Für die Harfenistin und Märchenerzählerin Cornelia Kirsch hat alles eine eigene Musik. Nun lädt sie zu einer musikalischen und visuellen Zeitreise zu den Wurzeln des Ortes.

Musikalisch durch die Zeit reisen Foto: Jutta Laserer
Musikalisch durch die Zeit reisen Foto: Jutta Laserer

Die Idee zu „Sound of Hallstatt“ entstand vor zwei Jahren, erzählt Cornelia Kirsch: „Mein Mann hat zu seinem Dienstantritt als evangelischer Pfarrer von Hallstatt eine Chronik des Ortes bekommen. Ich fand die Geschichte Hallstatts so faszinierend, dass ich daraus etwas machen wollte.“ Zwei Jahre dauerte die Arbeit, in der sich Kirsch vor allem auf die Klänge konzentrierte, beginnend beim Rauschen von Meer und Wind in prähistorischen Zeiten. In zwölf Szenen und unterstützt von 200 Bildern führt die musikalische Reise über das Stöhnen wachsender Berge und das Klirren der Gletscher bis zum Klopfen der Hämmer in den Salzbergwerken während der Hochblüte der Hallstattkultur. Auch deren Niedergang und das heutige geschäftige Treiben finden ihren klanglichen Niederschlag. Zum Einsatz kommen unter anderem Trommeln, Tierhörner und – während der Bronzezeit – Metallhämmer.

„Klangreise“ am 15. Mai

Premiere feiert das „Klanggebilde“, das auch als DVD veröffentlicht wird, am Sonntag, 15. Mai, um 20 Uhr bei freiem Eintritt in der Evangelischen Kirche Hallstatt. „Im Sommer wird es auch touristische Aufführungen geben – auch in Englisch und Chinesisch – die Premiere soll aber den Menschen in der Region gehören“, so Kirsch. Die Chinesisch-Übersetzung stammt übrigens auch aus dem Hause Kirsch: vom Sohn der Künstlerin, der zurzeit in China lebt.

 


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