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HALLSTATT. Ein 36-jähriger polnischer Bergsteiger verletzte sich bei widrigen Verhältnissen in der Seewand und musste von der Bergrettung und dem Notarzthubschrauber geborgen.

Unter widrigen Bedingen musste der Notarzthubschrauber den Verletzten aus der Hallstätter Seewand retten. Foto: Bergrettung Hallstatt

Die Verhältnisse waren nicht ideal, als eine dreiköpfige Gruppe aus Polen am Sonntag, 18. 9., um 8 Uhr zum Einstieg des Seewandklettersteiges bei Hallstatt (Bewertung D-E) aufbrach. Der intensive Regen der Nacht machte den Steig rutschig und ließ die Gruppe nur langsam vorwärts kommen. Gegen Mittag stürzte ein Gruppenmitglied nur rund 100 Meter über dem Einstieg in sein Klettersteigset und verletzte sich am Ellbogen. Da die beiden unverletzten Bergkameraden nicht helfen konnten, stiegen sie weiter auf. Der Verletzte setzte selbst einen Notruf ab, wobei seine Positionsangaben sehr ungenau waren. Der von der Bergrettung alarmierte Notarzthubschrauber konnte zuerst wegen Nebel nicht zur Unfallstelle vordringen. Daher wurden zwei Bergretter bis zum Einstieg geflogen, von wo sie aus zum Verletzten zu gelangen versuchten. In einer kurzen Wetterbesserung gelang es dann dem Heliteam doch den Polen direkt aus der Wand zu bergen.


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