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HALLSTATT. Karl Wirobal interessiert sich für die Geschichte seines Heimatortes, pflegt das Vereinsleben und hält seine Recherchen in Druckwerken fest. 

Karl Wirobal hält seinen Körper mit viel Bewegung fit. Foto: Thomas Leitner
Karl Wirobal hält seinen Körper mit viel Bewegung fit. Foto: Thomas Leitner

Geboren im Jahr 1944 im damaligen Salinenspital in Hallstatt, absolvierte Karl Wirobal seine schulische Grundausbildung in Bad Goisern, erweiterte sein Wissen danach an der einstigen Bundesgewerbeschule für Maschinenbau in Steyr (heute HTL) und studierte sich an der Montanuni Leoben zum Ingenieur.

Arbeit für den Heimatort

Schon immer war für den 75-Jährigen klar, sich in seinem Heimatort zu engagieren. So gehört der einstige Solvay-Betriebsleiter seit vielen Jahren dem Männergesangsverein, der Bergrettung, dem Alpenverein als Wegewart und auch dem Hallstätter Museum als Kustos an. „Ich klettere mit meinen 75 Jahren bei Bergrettungseinsätzen zwar nicht mehr in die „Seewand“, bin aber bei Suchaktionen noch immer mit dabei“, erzählt Wirobal. Wenn der aktive Pensionist nicht gerade als Hüter der Dokumente im örtlichen Museum tätig ist, nutzt er die Zeit, sich für Geschichtliches rund um Hallstatt zu interessieren, zu hinterfragen und über die markantesten Themen Infobroschüren für das Museum, aber auch interessierte Menschen herauszugeben. So brachte Wirobal beispielsweise die Festschrift zum 150-jährigen Museums-Jubiläum oder den Band „Das Klima von Hallstatt“ heraus.

Aktuell arbeitet der Bewegungsbegeisterte, der gerne am Berg ist, an seinem neues­ten Band über die „Seethalerhütte im Dachsteingebirge“. „Ich versuche mit meinen Druckwerken einfach, die letzten 100 Jahre lebendig zu halten“, sagt Karl Wirobal.


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