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HALLSTATT. Fettablagerungen machen Hallstatts-Kanalsystem zu schaffen. Der Schmutz verursacht hohe Kosten und Schäden in den Pumpwerken. 

Reinhalteverband hat mit Reinigung alle Hände voll zu tun. Foto: RHV Hallstatt
  1 / 2   Reinhalteverband hat mit Reinigung alle Hände voll zu tun. Foto: RHV Hallstatt

Massive Fettablagerungen in den Kanälen des RHV Hallstättersee verursachen aktuell hohe Kosten bei Reinigung und Entsorgung. Die Ablagerungen führen zusätzlich zu Betriebsproblemen und Betonschäden in den Pumpwerken. Im Vorjahr musste aus diesem Grund bereits das Hauptpumpwerk Hallstatt um rund 52.000 Euro saniert werden. Die aktuellen Aufnahmen stammen aus der Kanalisation in Hallstatt, wobei sich die Situation in den drei anderen Verbandsgemeinden ähnlich darstellt. Entsprechend den Erhebungen sind diese Fettmengen aber nicht nur auf den boomenden Tourismus, sondern auch auf eine mäßige Sammelmoral von Altspeisefetten und –ölen vieler Bürger zurückzuführen. Es wäre relativ einfach dieses Problem mit Hausverstand zu vermeiden. Übriggebliebenes Alt-speiseöl und -fett soll im kostenlos erhältlichen Öli gesammelt und im Altstoffsammelzentrum ab-gegeben werden. Vor dem Spülen der fettigen Töpfe hat sich ein Auswischen mit Küchenpapier (Restmülltonne) bestens bewährt.

Gewässerschutz im Welterbe

Seit 40 Jahren werden die Abwässer des Inneren Salzkammergutes in der Kläranlage Bad Goisern des RHV Hallstättersee gereinigt. Die Gesamtinvestition für die rund 200 Kilometer Kanalanlagen und 56 Pumpwerke beliefen sich auf etwa 64 Millionen Euro. Seit Ende 2011 werden nahezu alle Abwässer der Einwohner, Gäste und Betriebe der Welterberegion über die Kanalisation bis zur Kläranlage weitergeleitet und dort umweltschonend und effektiv gereinigt. Mit einem Jahresbudget von rund 2,4 Millionen Euro liegt nun der Schwerpunkt in Betrieb und Instandhaltung der getätigten Investitionen.


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