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HALLSTATT. 4000 Autos täglich, 26 Busse pro Stunde. Dazu kommen 13.700 Menschen, die sich täglich durch den kleinen Ort quetschen. Dass es so nicht weitergeht, sind sich Bevölkerung und Gemeindepolitik einig. 

In der Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung des neuen Hallstätter Verkehrskonzeptes konnte die Bevölkerung alle Bedürfnisse und Ideen loswerden. Am meisten stört die Bewohner der viele Lärm, das ständige Fotografieren, die enorme Verkehrsbelastung, erhöhte Preise und auch die Reduzierung auf Souvenirgeschäfte. Die Einheimischen wünschen sich aber auch mehr Privatsphäre und Plätze, wo beispielsweise Familienangehörige parken können, wenn diese auf Besuch kommen. In Arbeitsgruppen entwickelt man nun gemeinsam mit Experten passende Konzepte zu den Themen Verkehr und Lebensraum – was verträgt der Ort und was ist gut für den Tourismus. Die Projektkosten werden voraussichtlich im Bereich von 60.000 Euro liegen. Da es sich um ein Leader-Projekt handelt, übernehmen die EU, Bund und das Land den größeren Teil der Kosten, 40 Prozent muss die Gemeinde selber hinblättern. „Es muss uns gelingen, dass wir nicht alle Touristen bei uns in Hallstatt haben. Die Welterberegion ist groß. Es muss nicht jeder zu uns nach Hallstatt kommen und wenn die Bevölkerung das so möchte, dann muss die Gemeindepolitik das auch umsetzen“, stellt Bürgermeister Alexander Scheutz klar. „Der Out-Going-Tourismus steigt, deshalb müssen wir jetzt handeln und die Massen, sei es den Verkehr und auch die Menschenmassen, limitieren und auch die Schifffahrt muss bedacht werden denn es kommen tausende mit den Schiffen daher, das wollen wir auch reduzieren“ ergänzt der Ortschef.


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