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HALLSTATT. Letzte Woche präsentierte man der Bevölkerung den Entwurf des neuen Konzeptes, um das wachsende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. 

Touristen stürmen auch im Winter den Weltkulturerbe-Ort. Foto: Hörmandinger
  1 / 2   Touristen stürmen auch im Winter den Weltkulturerbe-Ort. Foto: Hörmandinger

In drei Arbeitskreissitzungen wurden gemeinsam mit Experten sowohl die Schwerpunkte der künftigen touristischen Entwicklung besprochen und festgelegt als auch nach Lösungen gesucht, um das stetig wachsende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Ein ganz wesentliches Element des Projekts „Verkehrskonzept Hallstatt 2018“ und Vorgabe von Ortschef Alexander Scheutz war dabei die Einbindung und Mitarbeit der Hallstätter Bevölkerung. Es wurde eine zwanzig Personen umfassende Arbeitsgruppe, die sich paritätisch aus Bewohnern sowie aus Vertretern der Wirtschaft und des Tourismus zusammensetzte, erstellt. Kernthema war dabei eine Reduzierung der Busse. „Im letzten Jahr steuerten 19.344 Reisebusse unser Busterminal an. Diese Zahl muss stark reduziert werden“, sagt Scheutz.

Ticket-System für Touristen-Busse

Konkret heißt dies, dass die Unternehmer einen Slot innerhalb eines Zeitfensters für die Anreise nach Hallstatt buchen müssen – wenn keine Anfahrtszeiten mehr frei sind, ist an diesem Tag die Reise in die Welterbe-Gemeinde nicht möglich. „Für die Besucherlenkung im Ort wird eine „Hallstatt App“ entwickelt, die viele wichtige Informationen, aber auch Verhaltensregeln enthalten und mehrsprachig sein wird. Zudem wird unsere gemeindeeigene „Hallstatt PEB GmbH“, die sich um den Betrieb der Parkplätze und das Hotelshuttle kümmert, zusätzliches Personal anstellen, um die Gäste in ihren Fahrzeugen entsprechend informieren und gegebenenfalls weiterleiten zu können“, sagt der Ortschef.


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