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MÜHLVIERTEL. Die Planungen für die 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Bad Leonfelden und Rohrbach gehen in die nächste Phase.

Bei der 110-kV-Leitung geht es jetzt an die Detailplanung. Foto: Wodicka
Bei der 110-kV-Leitung geht es jetzt an die Detailplanung. Foto: Wodicka

Nach der Präsentation des Planungskorridors kommt nun die Netz OÖ als Netzbetreiber ins Gespräch mit den Anrainern. „Wir gehen mit einer konkreten Planung auf die Betroffenen zu und diskutieren darüber. Einzelne Anpassungen können in dieser Phase noch berücksichtigt werden“, erklärt Netz OÖ-Sprecher Wolfgang Denk. „Diese enge Abstimmung mit den Grundeigentümern ist besonders wichtig, denn niemand kennt die Gegebenheiten besser als die Menschen in der Region.“

30-Meter-Streifen

Geplant wird in einem Korridor von 200 Metern Breite, der bei der Planung der Detailtrasse nicht verlassen wird. Die tatsächliche Breite des Servitut-Streifens im Freiland wird am Ende 30 Meter betragen. Die Detailplanung sei Grundvoraussetzung für das weitere Prüfungs- und Genehmigungsverfahren, erklärt Denk. Erst wenn die Trassenplanung steht, könne man einen Feststellungsantrag zur UVP-Pflicht beim Land OÖ stellen. Der Netzbetreiber rechnet damit, dass dieser Mitte 2020 eingebracht werden kann. Sollte eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig sein, wird es weitere Prüfungen geben. Auch wenn keine UVP nötig ist, werden alle vorgeschriebenen Genehmigungen geprüft.


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Thomas
Thomas
04.11.2019 22:48

Kaltschnäuzig

Die Kaltschnäuzigkeit, mit der hier seitens des Landes OÖ über die Leute drüber gefahren wird ist erschreckend und lässt tief blicken. Viel Blabla und Pseudobürgernähe vorgaukeln, aber nicht wirklich eingehen auf die Bedenken und Alternativvorschläge aus der Bevölkerung. Mir graut vor euch ihr Apparatschiks.