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HELLMONSÖDT/FREISTADT: Kürzlich eröffnete das Mühlviertel-Kreativ-Haus in Freistadt seine Pforten. Einer der vielen Kreativen, die dort ihre Werke ausstellen, ist Erwin Atzmüller aus Hellmonsödt. Seine Leidenschaft – kunstvolle Töpferarbeiten.
 

Erwin Atzmüller aus Hellmonsödt. Foto: Foto: Lucia Schneider
Erwin Atzmüller aus Hellmonsödt. Foto: Foto: Lucia Schneider

Begonnen hatte alles vor etwa 25 Jahren. Eine Arbeitskollegin, die die kreative Ader des Mühlviertlers erahnte, schenkte Atzmüller ein Kilo Ton. „Eigentlich war ich damals mit meinen ersten Werken sehr zufrieden. Rückblickend waren sie aber nicht so besonders“, erzählt der gelernte Buchhalter. Wie viele Werke in den über zwei Jahrzehnten entstanden sind, lässt sich nicht genau sagen. Und auch wie lange Atzmüller an seinen Objekten arbeitet kann man nicht eindeutig beantworten. „Manchmal dauert es zwei Stunden bis ich mit der Arbeit zufrieden bin, manchmal fange ich aber nach vier Stunden wieder von vorne an oder es geht an einem Tag gar nichts weiter“, erzählt der einstige Angestellte der Linzer Schiffswerft. Besonders stolz ist Atzmüller auf die aus Japan stammende Brenntechnik, die er anwendet.

Elefanten sind die Leidenschaft

Die Raku-Keramik zeichnet sich durch feine Sprünge aus, die den Objekten ein besonderes Aussehen verleihen. Atzmüller: „Wegen der starken Rauchentwicklung wird im Freien gebrannt und das Abkühlen passiert in Sägespänen, die leicht verkohlen und somit Farbe abgeben.“ Neben verschiedensten Schalen und Auftragsarbeiten, gehört Atzmüllers Leidenschaft verschiedensten Tiermotiven. „Besonders Elefanten faszinieren mich. Ihr Erscheinungsbild und ihre Intelligenz sind einfach beeindruckend“ erklärt der Künstler, der lachend noch einen Grund nennt, warum er so gerne die Dickhäuter herstellt: „Die dicken Füße der Elefanten machen die Figuren standhafter, bei Pferden ist die Sache nicht ganz so einfach.


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