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HELLMONSÖDT. Seit 1997 führt Wolfgang Kitzmüller die gleichnamige Fleischhauerei in der Glasau in der Gemeinde Hellmonsödt. Mit Tips sprach er darüber, wie sich die Corona-Krise auf sein Unternehmen ausgewirkt hat.

Wolfgang Kitzmüller. Foto: Gangl Martin
Wolfgang Kitzmüller. Foto: Gangl Martin

Auch für Wolfgang Kitzmüller ist der Beginn der Corona-Krise mit Unsicherheiten verbunden gewesen. „Es hat natürlich unsicher angefangen, uns ist der ganze Großhandel weggebrochen. Die Wirte und das Jausengeschäft waren weg“, erzählt der Fleischermeister, der den im Jahr 1920 am heutigen Standort gegründeten Betrieb in vierter Generation führt. Doch die Krise brachte schließlich auch Vorteile für die Kitzmüllers: mehr Kundschaften.

Neue Kunden gewonnen

So seien die Menschen zwar weniger oft, etwa einmal in der Woche gekommen, hätten dafür aber größer eingekauft. Auch neue Kunden konnten gewonnen werden. Kitzmüller: „Wir haben gemerkt, dass mehr Leute daheim sind und mehr selber kochen. Insgesamt hat es uns nicht schlecht erwischt, wir hatten Glück.“

Veränderte Öffnungszeiten

Die Fleischhauerei, die all ihre Wurst- und Fleischwaren im Betrieb produziert, blieb während der gesamten Zeit geöffnet. Verändert hätten sich in dieser Phase aber die Öffnungszeiten, die angepasst wurden. So blieb das Geschäft in dieser Zeit an einigen Wochentagen nachmittags geschlossen. Die „Corona-Öffnungzeiten“ sollen aber mit nächster Woche wieder Geschichte sein. Dann gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Regionalität ist gefragt

Dass die Menschen in der Krise vermehrt regional eingekauft haben, hat auch der Fleischermeister bemerkt. Und auch das vergangene Muttertagswochenende sei für die Fleischhauerei gut gelaufen. Gut ankommen würde weiters der Selbstbedienungsautomat vor dem Haus, der ebenfalls einen wichitgen Beitrag leistet. Jetzt sei man außerdem in die Grillsaison gestartet: „Da sind wir die Besten im Bezirk, das traue ich mir schon sagen“, sagt Kitzmüller.

Kunden halten

Was für die kommenden Wochen wichtig sei? Dass man die dazugewonnene Kundschaft auch halten könne. Gleichzeitig wolle Kitzmüller außerdem die Chance nutzen, um seinen Mitarbeitern ebenso wie jenen Kunden, die dem Unternehmen stets die Treue gehalten haben und jenen, die neu dazugekommen sind, ein recht herzliches Danke auszusprechen.


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