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HINTERSTODER. Bereits zum fünften Mal fand der Landinger Sommer in Hinterstoder statt. Mehr als Hundert Teilnehmer ließen sich diese Woche der Diskussionen, Vernetzungen und Ideenfindung nicht entgehen.

Mit dem Projekt „Baumstamm-Mikado“ möchten die Studenten auf die Verklausung von Baumstämmen an der Steyr und das gefährliche Unterfangen des Entkeilens durch die ehemaligen „Flötzer“ aufmerksam machen. Foto: Gemeinde Hinterstoder

Die Landinger sind keine Organisation im klassischen Sinn, sondern vielmehr ein Netzwerk von innovations- und lernfreudigen Menschen, die auf die Frage „Stadt oder Land?“ mit „Sowohl als auch“ antworten. Jedes Jahr in der dritten Juli-Woche ist Hinterstoder für die Landinger im Rahmen des „Landinger Sommers“ ein Ort für Diskussionen, für ein Voneinander-Lernen und neue Vernetzungen. Es geht um Themen wie die sogenannten Smart Cities genauso wie um Entwicklungen in der Landwirtschaft, um zeitgemäße Schulen aber auch um Mobilität.

Das Programm kristallisiert sich immer erst in der Landinger-Woche heraus, wobei Workshops ebenso beinhaltet sind wie Wanderungen oder Kino-Abende. Dieses Jahr wurden sogar Sitzgelegenheiten im Gemeindegebiet gebaut. Architektur-Studenten der TU Wien haben sich im Rahmen einer Lehrveranstaltung namens „STOP or GO“ mit dem Gehen und Verweilen in Hinterstoder beschäftigt und außergewöhnliche Sitzgelegenheiten für unterschiedliche Orte nicht nur entworfen, sondern auch in die Realität umgesetzt. Am 22. Juli wurden die Projekte feierlich eröffnet und stehen ab sofort zum Bestaunen und „Besitzen“ bereit.


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