Eindrucksvolle Naturerlebnisse: Felix Habe aus Hinterstoder studierte in Kanada
HINTERSTODER. Felix Habe aus Hinterstoder studiert Internationales Logistikmanagement an der Fachhochschule (FH) Steyr. Der 21-Jährige verbrachte das vergangene Semester in Vancouver (Kanada).

Tips:Felix, du warst rund vier Monate in Kanada. Warum hast du dich für das Auslandssemester am British Columbia Institute Of Technology entschieden?
Felix Habe: Ich wollte nicht in Europa bleiben. Wenn ich die Chance habe, dann wollte ich weiter weg. Kanada hat mir wegen der Natur gut gefallen. Ich gehe gerne wandern und skifahren. Ein weiterer Grund war, dass die Hauptsprache dort Englisch ist. Ich wollte meine Sprachkenntnisse verbessern.
Tips:Und ist dir das gelungen?
Felix: Ja, mein Englisch, hauptsächlich das im Alltag gesprochen wird, hat sich dadurch sehr verbessert.
Tips:Gibt es Unterschiede zwischen dem Studium in Österreich und in Kanada?
Felix: Es ist vergleichbar wie eine FH bei uns. Aber es ist im Gegensatz zu Steyr eine viel größere Universität mit insgesamt rund 40.000 Leuten. Die Auswahl an Studienrichtungen ist auch größer.
Tips:Gibt es kulturelle Unterschiede?
Felix: Die Leute in Kanada sind viel freundlicher als bei uns. Es sind Menschen von überall auf der Welt dort. Es sind also viele unterschiedliche Kulturen. Das Land ist riesengroß. Von Vancouver aus fährt man rund 60 Kilometer in den nächsten Ort und dazwischen sieht man nur Meer und Berge. Man fährt oft mehrere Stunden, damit man wohin kommt.
Tips: Wo hast du in Kanada gewohnt?
Felix: Mit Kanadiern in einem Haus am Campus bei der Universität. Dort gibt es mehrere Häuser mit Wohnungen. In einer Wohnung wohnen zwölf Leute. Es ist ähnlich wie in einem Studentenwohnheim. Es war super, weil man zu Fuß in nur fünf bis zehn Minuten bei der Uni ist. Die Kanadier waren sehr freundlich und es hat ihnen gefallen, dass sie einen Auslandsstudenten kennengelernt haben.
Tips:Wie sah dein Alltag in Vancouver aus?
Felix: Schule, lernen und trainieren. Einmal in der Woche habe ich in einer Futsal-Mannschaft gespielt, das ist eine Art Hallenfußball. Unter der Woche habe ich viel für das Studium erledigt, damit ich das Wochenende frei habe.
Tips: Was hast du am Wochenende gemacht?
Felix: Am Anfang habe ich gemeinsam mit anderen Auslandsstudenten die Stadt besichtigt, dann waren wir meistens wandern. In Vancouver hat es zwar oft geregnet, aber das hat uns nicht davon abgehalten, etwas zu unternehmen. Wir fuhren auch nach Victoria, der Hauptstadt vom Bundesland British Columbia. Auch eine Reise nach Seattle habe ich unternommen.
Tips:Wie war das Wandern?
Felix: Die Natur ist sehr schön dort. Die Orte liegen weit auseinander, dazwischen gibt es nur Berge – und die Bäume sind dreimal so groß wie bei uns. Überall sieht man Schilder mit der Aufschrift „Bären Gefahr“. Zum Glück habe ich aber keinen getroffen, nur einmal habe ich einen Bären in einem Gehege gesehen.
Tips: Was wird dir besonders in Erinnerung bleiben?
Felix: Das Wandern und vor allem das Skifahren in Whistler haben mir besonders gut gefallen. Es ist ein riesengroßes Skigebiet, aber auch sehr teuer. Es war was ganz Neues und richtig cool.
Tips: Würdest du wieder ein Auslandssemester machen?
Felix: Ich würde auch im Master gerne noch einmal ein Auslandssemester machen, aber eine neue Kultur kennenlernen, zum Beispiel in Südamerika oder Asien.


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