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HINTERSTODER. Tips sprach mit Bürgermeister Helmut Wallner (ÖVP) über das aktuelle Geschehen und geplante Projekte im Weltcuport.

  1 / 4   Im Ortszentrum entsteht das „Co-Housing“ – acht kleine Mietwohnungen für Jung und Alt. Foto: Winter

Tips:Was tut sich aktuell in Hinterstoder?

Helmut Wallner: Wir haben seit der vergangenen Gemeinderatssitzung mit Anton Hackl einen neuen Vizebürgermeister. Wir bauen das „Co-Housing“, das sind acht kleine Mietwohnungen für Jung und Alt im Ortszentrum. Die Fertigstellung ist für Dezember geplant. Zudem wollen wir, wenn es gewünscht ist, für mehrere Personen – neben den mobilen Diensten – auch 24-Stunden-Hilfe anbieten. Es gäbe dafür eine EU-Förderung, aber leider gibt es bis dato keine Genehmigung.

Tips:Hinterstoder ist ein Tourismusort. Was wird derzeit in dieser Hinsicht unternommen?

Wallner: Der schneereiche Winter hat für einige Schäden auf unseren Wanderwegen gesorgt. Diese beheben wir derzeit. An der Skigebietserweiterung wird gearbeitet, die strategische Umweltprüfung ist derzeit in Arbeit. Die Fertigstellung wird in den nächsten Monaten erwartet. Dann folgen Gespräche mit den Grundeigentümern. Unser Freibad ist ein Highlight im Sommer. Die Pächter werden das Buffet nur mehr bis Herbst betreiben. Die Nachfolge regeln wir derzeit.

Tips:Wie ist der Stand für die Weiterentwicklung der Idee eines Radweges entlang der Steyr?

Wallner: Wir klären derzeit, ob wir EU-Mittel dafür erhalten. Leider läuft die Förderperiode bald aus und es gibt noch keine neuen Richtlinien.

Tips:Seit der Schiederweiher im Rahmen einer TV-Sendung zum schönsten Platz Österreichs gewählt wurde, nehmen die Touristen zu. Wie will man damit umgehen?

Wallner: Wir müssen die Infrastruktur dort verbessern und in diesem Zuge laufen einige Ansuchen beim Land. Der Sanitärbereich, die Beschilderungen und die Vermarktung müssen verbessert werden. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband funktioniert sehr gut.

Tips:Die Gemeinde hat vor kurzem auch den Friedrich Moser Würdigungspreis erhalten. Einer von vielen Preisen, den Hinterstoder bereits für die Ortsentwicklung erhalten hat. Was macht die Gemeinde so besonders?

Wallner: Viele Gemeinden finden unsere Ortsentwicklung so interessant, dass sie zu uns kommen und sich unseren Weg ansehen. Ich sage nicht, dass unser Weg der alleinig richtige ist. Wir arbeiten systematisch, das macht es eigentlich aus. Es freut mich, dass ich auch oft als Vortragender eingeladen werde.


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