Lawinenübung der Bergrettung in Hinterstoder
HINTERSTODER. Die Ortsstellen der Bergrettung Spital am Pyhrn, Vorderstoder, Windischgarsten und Hinterstoder führten eine gemeinsame Lawinenübung durch.

Übungsannahme war eine Mehrfachverschüttung von sechs bis acht Personen. Darunter war auch ein Opfer, welches mit keinem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät) ausgerüstet war. Übungsziel war neben der Ortung und Bergung der Tourengeher auch die Koordinierung der einzelnen Ortsstellen sowie die optimale Nutzung der jeweiligen Ressourcen.
Rettung und Erstversorgung
Am groß angelegten Lawinenkegel wurden zunächst alle Verschütteten mit LVS-Geräten gerettet und erstversorgt. Drei Bergrettungsärzte unterstützten die Such- und Bergemannschaften. Während die ersten Personen abtransportiert wurden, suchten zwei Sondierketten den Lawinenkegel nach dem letzten Verschütteten ab. Als alle Opfer gerettet wurden, koordinierte der Platzkommandant den geordneten Rückzug der Einsatzkräfte.
Wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen
Bei einer Nachbesprechung wurden noch viele Details besprochen und wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen. Die Ortsstelle Hinterstoder bedankt sich bei den 50 teilnehmenden Bergrettern sowie den verantwortlichen Einsatzleitern für die tolle Vorbereitung und sehr gute Zusammenarbeit.


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