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HIRSCHBACH. Nur einmal wieder Kind sein können, das wollen doch viele erwachsene Menschen. Roland Drachta aus Hirschbach hilft den Menschen mit seinen Seifenblasen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und der Fantasie und Krea-tivität freien Lauf zu lassen.

Roland Drachta begeistert Kinder und Erwachsene mit seinen Seifenblasen. Foto: Wiesinger
Roland Drachta begeistert Kinder und Erwachsene mit seinen Seifenblasen. Foto: Wiesinger

Den Seifenblasen beim Entstehen zusehen, Kunstwerke erschaffen, sie zerplatzen oder hoch in die Luft schweben lassen – nach mehreren Minuten Seifenblasen erzeugen verschwindet die Anspannung, der Alltagsstress fällt von einem ab und man verliert sich ganz im Gefühl der Kindheit. Man dreht sich schnell um die eigene Achse oder läuft ein Stück weit, um so viele oder so große Blasen wie möglich zu machen. Je höher sie steigen oder je länger sie bestehen, je größer sie werden, desto glücklicher fühlt man sich.“Mir geht es beim Seifenblasen machen hauptsächlich darum, den Kindern, aber auch Erwachsenen Freude zu bringen“, sagt Roland Drachta, der die unterschiedlichsten Seifenblasen entstehen lassen kann. Kleine, große, mehrere Meter lange, herzförmige und viele mehr. Drachta hat den Verein Seifenblase zur Erweiterung der Lebensfreude vor rund drei Jahren gegründet. Mit seinen Einnahmen, die er bei Straßenfesten oder Hochzeiten bekommt, kauft er neues Material – vor allem Seifenlauge.

Macher oder Zerplatzer

„Für Kinder ist das Seifenblasen machen etwas ganz Besonderes. Auch das Zerplatzen hat für sie etwas. Aber ich bin eher der Macher“, lacht Roland Drachta. Seifenblasen erzeugen sei auch Kunst, meint der 40-Jährige. „Es sind bis zu 27 Meter große Blasen möglich. Oder eine Seifenblase in der Blase. Man kann Blasen einfangen und daraus wieder neue machen oder ganze Gebilde herstellen.“ Besonders magisch ist das Seifenblasen erzeugen für Drachta bei Sonnenuntergang. „Da kommt die ganze Farbenpracht zum Vorschein!“ Drachta arbeitet bei seinen Seifenblasen-Auftritten viel mit Kindern. Bei Stadt- oder Familienfesten sind es hauptsächlich die Kleinen, die sich dafür begeistern lassen. „Ich sehe mich auch verantwortlich für die Kinder. Oft erfährt man beim gemeinsamen Seifenblasen machen sehr viel über ihre Familienstrukturen.“

Seifenblasen nicht nur fürs Auge

„Eines der schönsten Dinge beim Seifenblasen machen mit anderen Leuten ist, dass sie sich öffnen, die Verschlossenheit verschwindet vom Gesicht, das Kindliche kommt wieder zum Vorschein“, sagt Drachta, der das Seifenblasen machen schon fast als Therapie sieht. „Durch die immer wiederkehrende Tätigkeit – Schnur in Lauge tauchen, abtropfen lassen, Blasen erzeugen – kommt es zur Entspannung, man bekommt Abstand vom Alltag und lässt den Stress hinter sich. Es bringt eine tiefe Ruhe mit sich und man taucht in eine magische Welt ein.“


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Gastuser
Gastuser
18.05.2017 15:35

A set of six

Here is six of his wonderful bubbles. https://www.aphoto.website/photos/a-set-of-six


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