Pfadfinderlager mit Turbulenzen
HÖRSCHING. Turbulent startete das heurige Sommerlager der Pfadfinder Hörsching in Riegersburg in der Steiermark, das kürzlich stattfand. Während die jüngsten Pfadfinder am ersten Tag des Lagers im Freibad waren, brannte die Lehrküche der Schule, in der sie untergebracht waren, aus.

Die Wichtel und Wölflinge (die jüngsten Pfadfinder) waren gerade im Freibad, als in ihrer Unterkunft die Lehrküche abbrannte. Die älteren Pfadfinder, die in der Nähe auf einer Wiese zelteten, stellten zusätzliche Zelte auf, um die Wichtel und Wölflinge bei ihnen unterzubringen. Auf den Kochstellen wurden für alle Schnitzel gemacht und gemeinsam das EM-Finale auf der Leinwand angesehen. Schon am nächsten Tag bekamen die Pfadis von Riegersburger Bürgermeister, Manfred Reisenhofer, eine Volksschule als Ersatzunterkunft zur Verfügung gestellt. Den darauffolgenden Tagen mit Wanderungen, Spiel, Spaß und Abenteuer hat der Vorfall aber nichts anhaben können: “Natürlich war das ein Schreck, aber dieser Vorfall hat gezeigt, dass in unserer Gruppe ein starker Zusammenhalt herrscht. Das Krisenmanagement hat tadellos funktioniert,“ betont Gruppenleiter Michael Neubauer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden