Ortstafel-Kuriositäten aus Hörsching
HÖRSCHING. Viele Bewohner aus Hörschinger Ortsteilen fühlen sich derzeit ihrer Identität beraubt. Wurden doch ihre Ortstafeln durch kleine Täfelchen ersetzt. Die Empörung war groß. Tatsächlich wurden der Gemeinde die falschen Tafeln geliefert.

von SILKE KREILMAYR
„Die Information der Bürger in diesem Fall hätte besser laufen können“, sagt Thomas Schürz, Obmann des Ausschusses für die örtliche Raum- und Verkehrsplanung. Aber alles der Reihe nach: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung im März beschlossen, auf allen Ortstafeln generell die Ortsgebietsbezeichnung „Hörsching“ zu führen und nicht mehr die Ortsteile, wie etwa Breitbrunn oder Frindorf.
„Viele Ortschaften wachsen in Hörsching zusammen, zum Beispiel Frindorf, Öhndorf und Rutzing. Um hier eine rechtskonforme Beschilderung zu gewährleisten, mussten wir reagieren“, so Schürz.
Für Ortsteile werden grüne Tafeln bestellt
Auch im Sinne einer rechtskonformen Beschilderung der 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung war eine einheitliche Beschriftung der Ortstafeln notwendig (die 30er Tafeln unterhalb der Ortstafeln haben nur Gültigkeit bei geschlossenen Ortsgebieten (Hörsching Anfang -> Hörsching Ende). Um die Identität der Ortsteile aber dennoch zu gewährleisten, sollten grüne Ortschaftserkennungstafeln bestellt werden.
Ortstafeln werden zurückgeschickt
„Stattdessen haben wir diese kleinen Täfelchen bekommen. Die werden aber zurückgeschickt“, versichert Schürz. Die grünen Tafeln werden im Nahbereich der rechtlich verordneten Hörsching-Ortstafeln (die weißen mit dem blauen Rand) aufgestellt. Wo genau und wie groß wird bei einer Begehung nächste Woche entschieden. „Leider ist es rechtlich nicht gestattet, die Ortsteilschilder direkt unter den Hörsching-Ortstafeln anzubringen“, so Schürz.


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