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HÖRSCHING. Nach der schrittweisen Stilllegung der Saab 105 Flotte geht in Hörsching die Angst um den Standort und das Personal um. Der Fliegerhorst soll zum Ersatzstützpunkt für die Eurofighter werden.

Saab 105: Der 50 Jahre alte Flieger hat bald ausgedient. (Foto: Weihbold)
Saab 105: Der 50 Jahre alte Flieger hat bald ausgedient. (Foto: Weihbold)

Die Saab 105 sind seit 50 Jahren im Einsatz und haben das Ende ihrer Tage erreicht. Die Luftraumüberwachung ist aber weiter sicherzustellen. „Dazu wird es erforderlich sein, dass die Eurofighter Aufgaben von Hörsching aus übernehmen“, setzt sich Militärkommandant OÖ, Dieter Muhr, dafür ein, dass Hörsching Stützpunkt für die Eurofighter wird, auf dem die Flieger jedoch nicht durchgehend stationiert werden sollen.

Dabei geht es um das Personal, das für den Betrieb der Abfangjäger am Standort benötigt wird. Es soll Umschulungen unterzogen werden, um auch weiterhin eine berufliche Zukunft in Hörsching zu haben.

Infrastruktur ausbauen

Für die Stationierung der Flieger sind auch Anpassungen der Infrastruktur notwendig. Das bestätigte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei einem Besuch in Linz: „Der Militärflughafen ist für OÖ wichtig und soll weiter eine maßgebliche Rolle spielen. Derzeit werden zusätzliche Investitionen geprüft.“

In Hörsching sind weiters das Militärkommando Oberösterreich, die 4. Panzergrenadierbrigade und das Panzerstabsbataillon 4, die Luftunterstützung mit zwei Hubschrauberstaffeln, einer Lufttransportstaffel mit den drei C-103 Hercules Transportflugzeugen, eine Fliegerwerft, ein Luftfahrttechnisches Logistikzentrum sowie ein Militärspital stationiert.


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