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BEZIRK HORN. Seit geraumer Zeit kursieren in den Sozialen Medien Mitteilungen über angebliche Trickbetrügereien im Zusammenhang mit Feuerbeschauen in Haushalten durch ausländische Betrügerbanden. Die Täter würden sich so Zutritt in die Häuser verschaffen wollen. Tatsächlich gibt es zurzeit in keinem Überwachungsrayon einer Polizeiinspektion in Niederösterreich eine tatsächliche Anzeige über einen solchen Tatbestand.

Foto: LPD NÖ
Foto: LPD NÖ

Im gegenständlichen Fall gab es offensichtlich Fehler in der Kommunikation, wodurch ein Sachverhalt konstruiert und in den Sozialen Netzwerken verbreitet wurde, der bislang in Niederösterreich nicht stattgefunden hat.

Wir appellieren an die Bevölkerung verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei unter Notruf 133 mitzuteilen. Durch diese Mitteilungen kann die Polizei derart bekanntgewordenen Sachverhalten nachgehen, überprüfen und etwaige Verdächtige kontrollieren.

Feuerwehrsprecher Franz Resperger betont, dass Feuerwehrmitglieder keine Rauchmelder kontrollieren. Wenn es Kontrollen in Haushalten gibt, dann im Rahmen der gesetzlich feuerpolizeilichen Beschau. Diese wird von der Gemeinde jedoch im Vorfeld angekündigt. Sollte ein Feuerwehrmitglied tatsächlich einen Rauchmelder kontrollieren wollen, so sollte der Mitgliedsausweis verlangt werden. Dieser Feuerwehrpass hat die Größe einer Kreditkarte und ist in roter Farbe. Auf dem Ausweis finden sich ein Passfoto, der Name, das Geburtsdatum und das Eintrittsdatum zur Feuerwehr.

Hinweis zu sogenannten „Fakes“:

Nicht jeder Fake/jede Falschmeldung ist sofort leicht zu entlarven. Wenn also eine Meldung nur auf Soziale Medien zu lesen ist, dann raten wir Abstand davon zu nehmen und diese Meldung nicht gleich zu teilen.

Es gilt sich die Frage zu stellen, wo die eigentliche Quelle der Aussage liegt. Auch wenn es ein neuer Statusbeitrag ist, der über einen aktuellen Fall berichtet, dann sollte ohne Gewissheit nicht schnell auf den TEILEN-Button geklickt werden.

Das selbige gilt für skurrile Meldungen, die so wundersam klingen, um überhaupt wahr zu sein. Mit ein wenig Menschenverstand und Bauchgefühl kann man es bereits im Vorfeld vermeiden, auf Falschmeldungen hereinzufallen.


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